Wer nichts weiß, muss alles glauben.
00:00:00: Ausgabe, onehundertdreisig des Science-Busters-Podcasts und heute heißt es.
00:00:04: Wer es hat zuerst gerochen, hat das meistens auch verbrochen?
00:00:09: Naja die unangenehmsten und gefährlichsten Substanzen riechen sehr oft leider nach gar nichts!
00:00:14: Und die meisten Verbrechen geschehen somit unbemerkt.
00:00:41: Herzlich willkommen zur Ausgabee, einhundert dreihunddreizig des Science Busters Podcast wie immer unterstützt von der Uni Graz unter tuv.
00:00:48: Mein Name ist Martin Bruntigam und wir gegenüber sitzen heute erstmals Hinrich Grote, Professor am Institut für Materialchemie an der TU Wien.
00:00:56: Hallo?
00:00:56: Hallo!
00:00:57: Und Dominik Stolzenburg, Assistantprofessor ebenfalls am Instituto für Materialchemie – ebenfalls die U-Wien.
00:01:06: In der letzten Ausgabe, einhundertzweiunddreißig laut Zählung schneidt dir die Nasenhaare.
00:01:12: du Dunling wisst haben sich Simon Meyer, vier Acker, Philosoph, Sprachwissenschaftler, Autor und Influencer – und ich unter anderem darüber unterhalten, wieso im Schwarzwald Guckucks Uhren selten sind.
00:01:24: Weshalb Latein nicht wirklich hilft beim Italienisch lernen an?
00:01:27: Was man unter Invektivität versteht?
00:01:30: Warum einem Dialekt viel besser fluchen kann?
00:01:33: Wer den Singularitätsimperativ bedient wie sozialer Druck zum Fußball führen kann Für wen der Duden als Schwächling gilt, was man unter Stitches versteht.
00:01:43: Warum in Social-Media-Videos Ansteckmikros nicht angesteckt werden?
00:01:47: Weshalb Bots manchmal vielleicht doch Menschen sind und weshalb lange Nasenhaare manchmal nicht gut ankommen.
00:01:54: Heute geht's um ganz was anderes!
00:01:57: Feinstaub, Mikroplastik, Ozone, Stickoxide, Treibhausgase, Eiswolkengerüche und vor allem Erosole.
00:02:05: Und alles was wir in der Luft finden unter anderem weil wir es dort auch hinblasen durch unseren fossilen Lebensstil mit dem wir gerade dabei sind die Lebensgrundlagen nahezu aller Lebewesen auf der Erde zu zerstören.
00:02:18: Das ist jetzt natürlich ein bisschen apokalyptisches Intro.
00:02:22: ihr seid's nicht Endzeitforscher Sondern ihr beschäftigt euch mit ganz anderen Dingen.
00:02:28: Hinregung, mit dir anzufangen!
00:02:29: Du bist in Hannover geboren.
00:02:31: Das ist die Wiege des Hochdeutschen sagt man glaube ich.
00:02:35: Ja kann gut sein ja.
00:02:37: Also da hat sie irgendwann mal darauf festgelegt glaube ich dass das das sauberste Deutsch sei.
00:02:41: In Wirklichkeit ist es halt auch noch eine Dialekte.
00:02:43: ein Niedersachsen gesprochen wird glaube ich und hast Chemie studiert.
00:02:47: Die Diplomarbeit und Doktor Arbeit haben sich befasst mit Tieftemperatur-Spektroskopie an Halogenoxiden, die beim Abbau von Ozone in der unteren Stratmosphäre eine wichtige Rolle spielen.
00:03:00: So hast du es zusammengefasst?
00:03:01: Das glaubt man, dass man einigermaßen verstehen kann weil man die Wörter einigermassen aufdröseln kann.
00:03:08: Halogen hat man schon gehört, Oxid hat man gehört, Rektroskopie.
00:03:13: aber was ist das genau?
00:03:15: und bevor wir dazu kommen und zur weiteren Forschungskarriere Wie bist du denn zur Chemie überhaupt gekommen?
00:03:22: War das so?
00:03:23: Manchmal ist es ja so, dass junge Menschen sagen, ah, Chemie.
00:03:26: Das ist meins.
00:03:27: und dann gibt's Professor-Professorien die werden aufmerksam und dann ist die Karriere geradlinig oder was ganz anderes.
00:03:34: Mir hat das immer schon auch in der Schule Spaß gemacht zu experimentieren und ich habe auch in meiner Freizeit zum Teil kleine Experimente gemacht.
00:03:41: Zum Beispiel welche?
00:03:41: Da habe
00:03:42: ich versucht Alkohol herzustellen oder habe kleine Explosionen verursacht.
00:03:46: Also Alkohl herstellt von Gerungen, also Schnapsbrennen im Wesentlichen.
00:03:49: Genau ja.
00:03:50: Das ist als Chemie-Experiment durchgegangen?
00:03:53: Ja
00:03:53: doch schon!
00:03:55: Also jugendliche Alkolismus ist das eigentlich.
00:03:58: Wenn man so will, ja.
00:04:01: Explosion sind natürlich auch sehr gefährlich aber alles gut ausgegangen.
00:04:05: und dann letztendlich habe ich mein Chemiestudium in Hannover begonnen war dann... Zwischendurch in Dresden für ein Jahr und habe dann schließlich meine Diplomarbeit und meine Promotion Hannover gemacht.
00:04:18: Wobei?
00:04:18: diese Halogenoxide waren damals sehr populär, weil man den Ozoneabbau in der unteren Stratosphäre das sogenannte Ozoneloch noch nicht gut verstanden hatte.
00:04:29: Und es hat einige Jahre oder fast ein Jahrzehnt gedauert bis man den Mechanismus vollständig auf
00:04:35: Und darauf gleich zu sprechen zu kommen, wenn du sagst es ist alles gut ausgegangen.
00:04:40: Das hört man ja immer wieder ab und so liest mir in der Zeitung, wenn's nicht gut ausgeht, wenn Du heute als Professor und als gesetzt im Leben stehender Mensch mit erwachsenen Kindern zurückblickst und jugendlichen die jetzt auch mit Alkohol- und Sprengstoff experimentieren möchten und die gibt´s ja nach wie vor was würdest Du ihnen denn raten damit auch alles gut geht?
00:05:02: Ja das mit dem Sprendstoff Also mit Schwarzpulver und so vielleicht doch besser bleiben lassen, ja.
00:05:07: Das mit dem Alkohol ist nicht ganz so schlimm.
00:05:09: Also wirklich bleiben lassen?
00:05:10: Weil die Neugierende von jungen Menschen, die das ausprobieren wollen diese schwer zu bezehmen oder sich anleiten lassen... Ja ich glaube
00:05:18: auch also in der Schule werden ja doch oft auch Interessante Experimente durchgeführt wo es auch ein bisschen knallt und stinkt.
00:05:24: Da sollte einem dann reichen.
00:05:26: Aber das ist vollkommen!
00:05:27: und zufriedenstellend für einen jungen Menschen, der mehr herausfinden möchte.
00:05:31: Das sagt dann, aha ja das reicht mir!
00:05:32: Und dann geht er doch irgendwo in ein Stadel und blastet irgendwas in die Luft und wenn er Pech hat sie nachher zwei Finger weniger da.
00:05:38: Ja
00:05:38: dann sollte man wenigstens genug Abstand halten.
00:05:41: zum eigenen Experiment.
00:05:43: Womit habt ihr da experimentiert?
00:05:44: Ich meine mir jetzt keine Anleitung geben, aber man hört so was ist die Unkraut-Vertilgungsmittel und weiß nicht, was man auch Staubzucker gibt mit dazu.
00:05:51: Und dann kracht's!
00:05:51: Ist das schon solche Sachen auch oder ... Wir haben es
00:05:54: relativ einfach bei Schwarzpulver gehalten ja also Kallium Nitrat, Fohlenstaub und ein bisschen Schwefel miteinander vermischt.
00:06:04: Und wenn du sagst wir, wer waren wir?
00:06:06: Oder ist das noch nichts verjährt?
00:06:10: Ein guter Freund von mir
00:06:12: Und der ist dann in die ähnliche Richtung gegangen oder der ist ja raised geworden und solche Leute will dich herauszureißen.
00:06:19: Das Ozone-Loch, das ist für Leute wie uns – du bist zwei Jahre älter als ich – ein großes Thema gewesen.
00:06:26: In den achtziger Jahren, du bist deutlich später auf die Welt gekommen Dominic, des Ozonelochs.
00:06:31: Das sagt dir natürlich was weil du Aerosolforscher bist.
00:06:35: aber das war in deiner Kindheit Jugend noch ein Thema?
00:06:38: Oder das war schon erledigt und für die aus der Welt
00:06:41: Kann mich noch daran erinnern, dass es schon auch ein Thema war glaube ich.
00:06:45: Also in den neunzigern war das schon noch da.
00:06:46: Ich hatte einen Erdkundilärer als Papa und der hat mir immer solche Themen herangeführt glaub' ich.
00:06:52: Und ich glaube jetzt ist auf jeden Fall schon lange gehört vor dem Studium angefangen habe und mich mit solchen Themen beschäftigt hab.
00:06:59: also so ein Loch war schon auch mehr noch ein Begriff aber gefühlt was was was in Australien ist Und Australien ist weit weg.
00:07:07: Genau, die Känguros erblinden und es ist unangenehm für Menschen auf anderen Kontinenten.
00:07:13: Den Moder in seiner Jugend, der Molekollabiologe bei uns im Ensemble hat... Hardrock Band haben sie damals bezeichnet, also die haben nicht begonnen mit Schwarzpulver zu arbeiten sondern mit Musikinstrumenten und die haben tatsächlich als Hardrock-Band ein Lied getextet und gesungen.
00:07:29: Das heißt das Ozoneloch wo Sie als junge Menschen auf die Gefahren durchs Ozonelloch hinweisen was auch ungewöhnlicher Text ist für eine Hardrockband wo es dann nicht um Alkohol geht und Blutspucken und Satans Verehrung sondern wirklich um naturwissenschaftliche Aufklärung und Sorgen.
00:07:45: Aber ich glaube in den neunzigern Jahren, Mitte der neunziger Jahre hat es dann dieses Montreal und Wien Abkommen gegeben.
00:07:51: Und seitdem bessert sie das Gott sei Dank alles.
00:07:53: aber bis dahin war es tatsächlich so... ...so unerforscht dass du noch in den achtziger jahren beginnen hast können an was zu forschen was man auch nicht so gut verstanden hat?
00:08:04: Naja wenn Ozonen und Halogenen miteinander reagieren Dann entstehen Chloroxide also Chlormonoxid, Chlordioxid, Chlortrioxid.
00:08:15: Als erster gefunden habe und auch das Chlorthetroxid, hab ich gefunden und spektroskopisch charakterisiert.
00:08:21: Was heißt spektoskopisch karakterisiert?
00:08:22: Ich habe Infarot
00:08:24: Spektren aufgenommen und UV-Wissspektren von den beiden Substanz.
00:08:28: Wie macht man das konkret?
00:08:30: Man friert die Substanz aus in einem Überschuss an Neon oder Argon dann sind diese Moleküle eingelagert.
00:08:38: Man kann sich das vorstellen wie Rosinen in einem Kuchen.
00:08:42: Diese Moleküle können nicht mehr rotieren, aber sie können noch schwingen.
00:08:45: Und dann kann man sie mit infrarotem Licht anregen und das Spingungsspektrum zum Beispiel aufnehmen.
00:08:52: Dann weiß man, was man zu tun hat?
00:08:54: Dann
00:08:54: kann man rückrechnen und auch die Struktur dieser Molekülopstimmen.
00:08:59: Was ist dabei rausgekommen?
00:09:00: bei deiner Forschung?
00:09:01: oder war denn das Ozonloch schon erledigt und du hast dir etwas anderem zugewendet?
00:09:06: Ich habe die Symmetrien oder Strukturen der Molekule veröffentlicht.
00:09:11: Ja, die spektroskopischen Daten stehen dann zur Verfügung für Leute, die zum Beispiel Messungen draußen in der Atmosphäre durchführen.
00:09:18: Aber daran bin ich da nicht beteiligt gewesen, also ich bin Laborchemiker gewesen damals.
00:09:24: Und das Opzonloch hatte einen guten Namen gehabt?
00:09:27: Da haben sich viele Leute klar Sorgen drum gemacht weil wenn ein Loch in der atmosphere ist, dann ist es schlecht aber... Aus dem Alltag hat man gewusst, ein Loch kann man flicken.
00:09:35: Also da sind die Leute dann in Gänge gekommen und auch politisch ist einiges entstanden und das Problem ist ja so wie es momentan ausschaut.
00:09:42: Man weiß ja nie was wir Menschen noch aufführen aber momentan scheint zu sein dass sie dieses Ozone-Loch, das glaube ich kein Loch im eigentlichen Sinn ist wieder schließt.
00:09:51: Ja letztendlich ist es ein metrologisches Phänomen.
00:09:55: Also es hängt eben auch von der Temperatur in der unteren Stratosphäre ab und eben auch sehr stark von der Wolkenbildung in der Stratosphäre.
00:10:03: Und das ist eben genau der Punkt, den man am Anfang nicht verstanden hat.
00:10:06: Man hat rein gedacht, dass man es über die Chemie erklären könnte?
00:10:10: und hat erst langsam gemerkt, dass die Metrologie eine sehr wichtige Rolle spielt.
00:10:14: Und Metrology hat eben auch bedeutet das man Eiswolken braucht in der unteren Stratosphäre, die quasi als Katalysatoren für diese halogenen Verbindungen auftreten.
00:10:26: Und das ist etwas wo ich mittig mich dann später in meiner Karriere beschäftigt habe.
00:10:31: Ich habe diese Eiswolke.
00:10:33: die sogenannten polar stratospherischen Wolken und ihre Bildungsmechanismen mir im Detail angeschaut.
00:10:38: Was sind Eiswolken genau?
00:10:40: Weil das ist eigentlich ein schöner Name, fast der poetischer Name könnte es am Andersen Märchen kommen – die Prinzessin und die Eiswolke.
00:10:47: Aber was sind Eiswolken?
00:10:49: Worum unterscheiden Sie sie?
00:10:51: von Nicht-Eiswolken oder von Zaflosanen-Eisfolken oder vom Regenwolken?
00:10:56: wahrscheinlich?
00:10:57: Also erst einmal ist natürlich die untere Stratosphäre, das ist relativ hoch.
00:11:03: Fünfzehn bis zwanzig Kilometer Höhe und das heißt es ist nicht direkt mit unserem Wettergeschehen gekoppelt.
00:11:09: Das andere ist sie existieren wie der Name schon sagt in den Prolkappen also auch jetzt nicht in unseren Bereiten.
00:11:16: Und das Andere ist Eis klar gefrorene Substanz.
00:11:20: Es ist nicht flüssig wobei es gibt eben auch flüssige Wolken und feste Wolkenpartikel.
00:11:27: Und dieser Phasenübergang ist eben etwas, was hochinteressantes.
00:11:32: Den zu studieren und zu verstehen... ...und letztendlich dann auch die chemische Zusammensetzung.
00:11:38: Wenn man Eis sagt, meint man nicht nur Wassereis,... ...sondern auch Salpetersäureeis- und Schwefelsäure.
00:11:44: Bei welchen Temperaturen friert es?
00:11:46: Das spielt bei Temperaturen von ungefähr Hundert neunzig Kelvin.
00:11:52: Das sind minus Achtzig Grad Celsius.
00:11:56: Also schon ordentlich kalt, da ist man schon weit oben in der Atmosphäre.
00:12:00: Wie hoch ist das dann circa?
00:12:02: Ja, wir sind schon so um fünfzehn bis zwanzig Kilometer.
00:12:06: Also das ist aber Reisiflughöhe ein bisschen drüber.
00:12:09: oder die Flugzeuge?
00:12:09: Das ist im
00:12:10: Oberhalb der Reisoflage.
00:12:13: Also Flugzeugen fliegen normalerweise nicht in der Unter- und Stratosphere.
00:12:17: Es gibt zwar Systeme, die das können, aber es ist eigentlich nichts für Passagiere.
00:12:23: weil die Luft dort zu dünn ist oder weil man dann dort die ganze Zeit mit Eiswolken kollidiert?
00:12:28: Weil die Luft so dünner ist denke ich.
00:12:31: Also damit das Flugzeug automatisch wieder ein bisschen tiefer fliegen, wenn es so weiter raufstehen würde was... Wenn du diese Eiskeimbildung in diesen Eiswolkern untersuchst?
00:12:40: da geht's um Aerosole.
00:12:42: Ich hab's am Anfang schon kurz erwähnt.
00:12:43: Aerosoles sind sehr populär geworden in der Pandemie.
00:12:46: Da hat man sich auf einmal mit Aerosolen beschäftigen müssen wenn wir ganz grundlegend beginnen wollen.
00:12:53: Was ist denn ein Aerosol?
00:12:58: oder wie kann man das definieren?
00:13:00: Also prinzipiell ist ein aerosol definiert als einen gemisch aus kleinen flüssigen oder festen Partikeln, die in einem Gas schweben und mit schwebem heißt es dass sie sozusagen nicht direkt zum Boden fallen.
00:13:14: also ein regentropfen ist kein aerosolen mehr weil der plumpst runter.
00:13:17: Also
00:13:18: so wie der Meteorit und der Asteroid?
00:13:20: Genau!
00:13:20: Also ich glaube, der Meteorit ist das gelandete Teil und der Asteroid fliegt noch.
00:13:24: Der Flieg noch, genau.
00:13:25: Und das Aerosol ist quasi der Astroid?
00:13:28: Genau ja, ein guter Vergleich.
00:13:30: also meistens kleine eben feste oder flüssige winzigste Partikel die in der Luft vorhanden sind ziemlich viel im Raumluft was du gerade einatmest, hast du im Kubikzentimeter Luft, also ein ganz kleines Würfelchen an Luft.
00:13:45: Da hast du zwischen tausend und dreitausend Partikel drin.
00:13:50: Und das ist einfach dann hier der Staub umgebungsstaub in den Räumen, der da eben munter vor sich hinschwebt.
00:13:57: Das sind Aerosole und sagt aber noch nichts.
00:14:00: die Definition darüber aus was das für Partikel sind.
00:14:03: ja kann alles sein und Corona Virus eben wurde auch über oder hat man rausgefunden, dass es übertragen wird wenn er lange in der luft schwebt.
00:14:11: noch und das sind ein paar einen teil der aerosol war wirus als aerosoll.
00:14:16: Das war aber vorher bekannt auch schon dass es bakterien und viren auch
00:14:21: die können ja tatsächlich.
00:14:23: Bakterien können ja als kristallisationskeime wirken wenn Wolken entstehen oder?
00:14:29: Ja das ist das interessante.
00:14:30: man kann wasser und setzlich sehr weit unterkühlen.
00:14:34: das heißt Wasser gefriert nicht bei null grad Celsius Sondern wenn es hoch rein ist, würde das erst bei ungefähr minus acht und dreißig, minus vierzig Grad gefrieren.
00:14:44: So
00:14:45: genannte polarstratosphärische Wolken würden sogar noch tiefer erst gefriern.
00:14:50: Es
00:14:50: ist so wie wenn man Mineralwasser lang im Kühlschrank stehen hat und man nimmt's dann raus und schüttelt.
00:14:54: Bei der Wolke wäre es auch so.
00:14:55: die wird dann fest werden, wenn wir sie schüttern?
00:14:57: Ja ein bisschen ähnlich ja!
00:14:59: Man braucht tatsächlich dann einen Partikel, der sozusagen diesen Phasenübergang katalysiert.
00:15:06: Das heißt, der Partikel, dieser Aerosol-Partikel setzt eine Aktivierungsenergie die zwischen den beiden Phasen existiert.
00:15:15: Setzt sie herab und dann kann der Phasennübergang leichter und früher erfolgen.
00:15:21: Das heißt zum Beispiel hat man bei dem polar stratosphärischen Wolken herausgefunden dass dort diese Nukleation auch doch durch Aerosole ausgelöst wird.
00:15:31: Man hatte lange geglaubt es wäre eine homogene Nucleation also Ohne fremdstoff und dann hat man erst lange gebraucht um zu verstehen, dass zum beispiel mikro metroid das auslösen können.
00:15:45: Aschepartikel aus vulkan ausbrüchen beteiligt sein können.
00:15:49: aber man braucht sozusagen einen aerosol partikel um diesen Phasenübergang zu triggern.
00:15:57: Und dann gibt es unter Umständen Eiswolken, was machen denn die in der Gegend wo sie gibt?
00:16:02: Oder ist es günstig dass es die dort gibt oder sollts weniger davon geben?
00:16:06: Ja man kann nicht direkt sagen ob etwas günstiger oder ungünstiger ist.
00:16:09: das Teil unseres Wettergeschehens unsere Atmosphäre dass es diese Bolgen gibt natürlich auch dass es Aerosol Partikel gibt es grundsätzlich auch nichts nur von Menschen gemachtes.
00:16:22: Die Wolken haben einen großen Einfluss auf die Strahlungsbilanz der Erde.
00:16:27: Also sprich, wenn das Licht von der Sonne in unsere Atmosphäre einfällt wird ein Teil wieder zurückgeworfen weil es an Wolken gestreut wird und es wird an flüssigen Partikeln anders gestreuit als an festen Partikel.
00:16:41: Das Licht kommt schließlich runter bis auf den Erdboden, wärmt unseren Erdboten auf und die Wärmestrahlung wird ebenfalls wieder an den Wolken gestreut und reflektiert.
00:16:52: Was hat diesen Treibhauseffekt verursacht, der günstig ist?
00:16:55: Aber die Erderwärmung, die weniger günstiger ist.
00:16:58: Genau also grundsätzlich ist die Erterwärmen eine gute Sache weil sonst hätten wir hier auf den Planeten Temperaturen von ungefähr minus achtzehn Grad wäre es schon ein bisschen angenehm.
00:17:10: was wir momentan erleben ist ein bisschen zu viel.
00:17:13: das weil eben die sogenannten Treibhausgase also Gase die Infovotostrahlung absorbieren künstlich erhöht haben.
00:17:21: Und zwar in erstaunlichen Ausmaß und die Vergangenheit erhöht, da ist der Bild darüber hinweg dass wir ja eigentlich noch beschleinigend Gas geben was das betrifft also es wird nicht weniger sondern mehr.
00:17:36: Ob die Wolken gut sind oder schlecht sind, habe ich deshalb gefragt.
00:17:38: Weil man ja immer wieder die Begriffe hört.
00:17:40: Gute Wolken und schlechte Wolken.
00:17:42: Die guten Wolken sind die, die entstehen weil sie eben das sonderlich besser reflektieren.
00:17:46: Ich glaube da spielt Schwefel eine Rolle oder irgendeine Schwefelverbindung.
00:17:50: Und die schlechten Wolken, die versagen wenn Sie die Erde kühlen sollen und die sind nicht so günstig.
00:17:56: Wie kommt man denn zu der Klassifizierung?
00:17:58: Ja geht's ganz viel eben Darum, ob die Wolken einerseits das Eis bestehen und das Wasser in welcher Höhe die tatsächlich entstehen.
00:18:06: Das sind alles unterschiedliche Effekte, die Wolke sozusagen auf des Klima haben können je nachdem welche Höhe sie entstehen und welche Phase sie einnehmen.
00:18:15: Wichtig ist dabei generell ist der Effekt von Wolken natürlich eher kühlend auf das Klima.
00:18:21: also es gibt diese Wolken, die auch einen wärmenden Effekt haben.
00:18:25: da sind glaube ich schon welchen großer Höhe Hauptsächlich die dann eben dadurch, dass sich viele Infrarotstrahlung dort absorbieren wiederum.
00:18:31: Aber wie das CO-Zweih und Treibhausgas quasi darstellen nur als Wolke?
00:18:37: Die meisten Wolken aber gerade diese Wolken mit denen wir zu tun haben hier in fünfhundert bis ein Kilometer Höhe haben mehr oder weniger einen kühlen Effekt aufs Dienal den eigentlich jeder Jahr kennt.
00:18:48: er liegt am Strand eine Wolke kommt vor der Sonne ist nicht mehr so wahr direkt weil viel des Sonnenlicht einfach wieder zurück reflektiert wird.
00:18:58: Solche Wolken wünschen sich viele Menschen.
00:19:00: und dann gibt's ja den mittlerweile leider vielfach denunzierten Begriff der Technologie Offenheit, die in den vergangenen Monaten und Jahren gerne Menschen verwendet haben.
00:19:11: Die eigentlich zum Ausdruck bringen wollten wir wollen nichts ändern sondern so weiter machen wie bisher obwohl es eigentlich ein guter Begriff wäre.
00:19:18: aber er wird auch verwendete von Menschen die Wolken machen wollen.
00:19:23: Geo oder Gio Engineering nennt man das dann.
00:19:26: In aller Regel hört man, es ist eine schlechte Idee.
00:19:29: Aber die Menschen, die glauben das sei ja Lösungen sagen, sind ganz vorzüglich.
00:19:33: Was ist denn davon zu halten?
00:19:35: Ja, das ist ne ganz... Also erstmal ist es ne ganz spannende Idee.
00:19:38: also sie zieht schon darauf ab.
00:19:41: wie eben gesagt hast der Mensch beeinflusst jeden die Wolkenbildung.
00:19:45: durch Aerosole, die er ausstößt gibt es heutzutage mehr Wolken als früher und die oder dichtere Wolken v.a.
00:19:53: als früher.
00:19:54: Die Idee ist das natürlich weiterzuführen und das gezielt zu tun.
00:19:59: Entweder, glaube ich auch in der Stratosphäre oder oberen Troposphäre direkt durch Ausbringung von Aerosolen dort die Anzahl der Wolken zu erhöhen weil man dann einfach die Keime erhöht und sich mehr Wassertröpfchen bilden, weil auch das Bild von Wassertrüpfchen ist eben von diesen Aerosol abhängig.
00:20:14: nicht nur des Eis muss ich durch so ein Keim bilden auch das Tröpfchern an sich muss ich erst mal durch so einen Keimen bilden Wolken sozusagen künstlich induzieren.
00:20:25: Es ist natürlich einfach ein Eingriff wieder in die Natur, was der Mensch tut und er greift in den Natur einen um seinen anderen Eingrifft zu kaschieren.
00:20:34: Zumindest so dass momentan es so ist das wenn man Klimaszenarien sich anguckt ist.
00:20:39: die größte Unsicherheit aller Klimasenarien sind immer noch diese Wolkenbildung.
00:20:44: Das liegt daran dass man sie so wenig versteht.
00:20:47: Und wenn jetzt jemand hinkommt und sagt, ich möchte den Beteil, den ich am wenigsten verstehe da zu nutzen.
00:20:52: Um das zu kaschieren was ich eigentlich viel besser verstehe des CO-Zwei nämlich ist es natürlich schon eine riskante Sache.
00:20:59: trotzdem glaube ich dass in Forschung zu dem Thema bisschen unab also man schon betreiben sollte ohne jetzt zwingend den Glanken haben müssen tun weil Ich glaube geopolitisch ist es halt auch ne Sache.
00:21:12: Es könnte halt auch sein es macht einfach jemand Also, über das wir gar keine Kontrolle haben.
00:21:17: Vielleicht hat China irgendwann mal die Idee ist Klima bei ihnen lokal zu kühlen und dann machen sie es einfach... ...und da die Atmosphäre keine Grenzen kennt hätte das natürlich auch Auswirkungen bei uns.
00:21:28: Und dann wäre man ziemlich blöd wenn wir nicht die Studien dazu in der Schublade hätten um zu verstehen was da jetzt passiert.
00:21:33: Gut, dann können wir's verstehen aber nicht mehr verhindern oder rückgängig machen weil das ist ja eine der Gefahren dass wenn da mal jemand damit begonnen hat Das ist weit oben in der Atmosfiere Und das verteilt sie dort durch Mechanismen, die wir eben nicht genau verstanden haben und das wieder rauszuholen.
00:21:51: Wenn man draufkommt, oh, das war jetzt aber doch eine schlechte Idee!
00:21:53: Das ist ja nahezu unmöglich weil das ja alles verdünnt ist und verteilt ist und weit oben... ...und besser wäre es natürlich das Verstanden zu haben damit man's nicht macht oder?
00:22:02: Ja, mein Weiß sozusagen von Vulkanausbrüchen da ist ein Aschepartikel zum Beispiel nach oben geschleudert werden, Schwefelverbindungen in großem Ausmaß dass man dann eben eine globale Abkühlung bekommt, die durchaus ein paar Jahre anhalten kann.
00:22:17: Können das alle Volkanen oder hängt es davon ab wie gewaltig die Explosion ist und was da raus kommt?
00:22:22: Es hängt davon ab, wie hoch das Material beschleudert wird.
00:22:26: Also es muss eben bis in die Stratosphäre geschleudet werden.
00:22:29: Und dann hat man diesen gerade beschriebenen Effekt.
00:22:33: Die Idee, die viele haben, ist, dass sie das quasi künstlich nachspielen möchten.
00:22:39: Die Frage ist nur wenn damit angefangen hat und es tatsächlich funktioniert.
00:22:44: Wer ist dann dafür verantwortlich, dass das weiterläuft und dass das irgendwie reguliert wird?
00:22:51: Weil man kann da nicht so leicht damit wieder aufhören weil dann hätte man sozusagen eine sehr schlagartige Erwärmung.
00:22:58: Das hat einen Namen den ich mir nicht gemerkt habe wenn er nicht aufhört Treibhausgase in die Atmosphäre zu blasen An dem System nichts ändert, aber dafür mit Vulkanausbrüchen versucht die Erwärmung in Grenzen zu halten.
00:23:13: Sobald man damit aufhört geht es dann schlagartiger rauf?
00:23:17: Ja genau!
00:23:19: Was einerseits das Vorteil der Leute bezeichnet wird, die gerne sich Geo-Engineering überlegen ist dass man ja damit wieder aufführen kann relativ schnell weil also gut in der Stratosphäre haben die Aerosole schon eine Lebensdauer von ein paar Jahren Aber dann sind sie wieder weg und werden das CO² eine viel längere Lebensdauern.
00:23:36: Aber ja, wie der Heinrich schon sagt.
00:23:38: Wenn man dann damit aufhört nach ein paar Jahren ist der Effekt weg und dann kickt die Erderwahlung wieder vollkommen rein.
00:23:44: Vielleicht noch schlimmer als vorher wenn man es eher daran gewöhnt hat dass er sie nicht so schlimm ist?
00:23:47: Ja, inzwischen
00:23:48: durch Weitermunterziö II emittiert hat.
00:23:50: Und generell muss man sich natürlich schon überlegen ob das sehr schwierig ist zu wissen wie das ganze chemische physikalische System der Atmosphäre auf diese Änderungen reagiert.
00:24:03: Das sind einfach so viele Reaktionen, die da theoretisch ablaufen können zwischen den verschiedenen Dingen.
00:24:08: Kann es auch Konsequenzen geben, die keiner vorher erwartet hat und wenn man alle Konzentration in andere Richtungen verschiebt dann CO² weiter unteremptiert
00:24:17: usw.,
00:24:18: dann passieren vielleicht Effekte, noch nicht so genau vorhersehen kann.
00:24:23: Die Stratosphäre ist ja auch ein bisschen populär geworden, weil damals eine österreichische Firma an Österreicher dort runterspringen hat lassen oder runterfallen hat lassen.
00:24:32: eigentlich mehr oder weniger war ja weniger Sprung das war aber keine Forschungsunternehmung.
00:24:37: wenn man die Stratospheere erforscht, die so hoch oben ist dann müsste sie trotzdem auf Erdniveau auf Meereshöhe quasi oder paar hundert Meter über Meereshohe erforschen Trotzdem vergleichbar zu dem, was in der Atmosphäre passiert?
00:24:54: Weil dort sind ja Menschen selten.
00:24:57: Oder wie schaut man sich an, wie es in die Atmosphere zugeht und stellt das dann nach?
00:25:00: Wie macht man denn das genau?
00:25:02: Also es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten, wie man das machen kann wenn man nicht selber in diese Höhen fliegen will oder kann.
00:25:10: Dann kann man entweder vom Erdboden aus mit sogenannten Leidarsystemen arbeiten Das heißt ist eine starke Leserpulse die hinaufgeschossen werden, dort reflektiert werden und wo man das zurückgeworfene Licht wieder analysiert.
00:25:25: Und daraus zum Beispiel eben die chemische Zusammensetzung entweder der Atmosphäre oder der Wolkenpartikel bestimmen kann.
00:25:32: Der andere Weg ist dass man vom Satelliten aus sich anguckt wie Sonnenlicht im Prinzip an den Wolken reflektieren wird und quasi ebenfalls solche spektroskopischen Analyse durchführen.
00:25:43: Und dieses Laserlicht, das ist quasi neutral wenn man es rauf schickt und man kann sich nur anschauen wie sie das Licht verändert.
00:25:50: oder macht das Laserlicht da mit dem Partikel irgendwas?
00:25:52: Und dann hat man erst wieder keine repräsentative Situation.
00:25:55: Also
00:25:55: normalerweise tut das Laser-Licht die Partikel nicht verändern.
00:25:59: Das ist eine reine spektroskopische Technik.
00:26:02: Noch ganz kurz auf die Aerosole zu sprechen zu kommen, die eben so populär geworden sind in der Pandemie.
00:26:08: Da haben wir den Menschen geraten glücklicherweise auch gemacht, nämlich Masken aufzusetzen.
00:26:14: Aber das geht ja nicht bei allen Aerosolen, weil Aerosole können ja unterschiedliche Größen haben.
00:26:20: Die können so klein sein, dass sie über die Masken lachen oder sie können groß genug sein, damit sie abgefangen werden und alles dazwischen je nach Maske.
00:26:29: Wie schaut denn da die Situation aus?
00:26:32: Ja also prinzipiell ist die Größe von Aerosol eine ganz entscheidende Eigenschaft.
00:26:36: Also das ist tatsächlich Eine Eigenschaft, die wir quasi ständig versuchen zu messen.
00:26:42: Weil die Größe von einem Aerosol so viele Dinge bestimmt.
00:26:46: Sie bestimmt nicht nur ob das Aerosoll eventuell durch die Maske durchschlüpft sondern sie bestimmt vor allem auch wo das Aerozoll in deinem... Atemwegsystem landet, schlussendlich.
00:26:56: Das heißt das Lungensystem ist auch eine Art Schleise-Maßkei und wenn es dann zu klein wird, dann kommt man die Partikeln immer und bleibt dort stecken wo da durchwässern
00:27:03: ist?
00:27:03: Genau also so dass sehr große Partikel oft in unseren oberen Atemwegen hängen bleiben.
00:27:09: Das was wir dann in der Früh aus husten kann, das sind die Größe rein.
00:27:11: Genau das was ich schön
00:27:12: in der Frühe aus huste kann ja das sind Mineralstäube zum Beispiel, ja sie sind so Größen von zehn Mikrometern, das ist so ein Sipfel von einem menschlichen Haar ungefähr.
00:27:22: Also das ist nicht sichtbar mit freiem Auge?
00:27:24: Das
00:27:24: ist auch nicht sichtlich im freien Auge, also einzelne Partikel zumindest.
00:27:28: Genau die bleiben in den oberen Artenwegen hängen.
00:27:30: Nase, Rachenraum etc.
00:27:32: hustet mal schön aus.
00:27:33: Wenn es dann kleiner wird geht es ruhig runter in die Bronchen und die allerkleinsten Erosole landen wirklich in unseren Lungenpläschen.
00:27:39: Die gehen da rein quasi wie ein Gas folgen allen Verzweigungen aber ganz am Schluss rasen sie auf die Wand vom Wohl-Lungenpläschchen und deponieren eben ihre Fracht.
00:27:50: Also die Größe ist ganz entscheidend und deswegen ist es auch bei den Masken ganz entscheide in welcher Größe sozusagen, die wirklich die Aerosole abscheiden.
00:27:58: Aber ich glaube in den Größen von den Viren, die so zwischen ein paar hundert Nanometer rum sind, sind diese Masken ziemlich effektiv.
00:28:06: Diese FFP-Zwei-Masken unter dem Namen sind dann populär geworden?
00:28:09: Da
00:28:09: ist dann eher das Problem eben dieses richtige Aufsetzen
00:28:12: und
00:28:13: dass man eventuell halt... Ich sage mal auf Englisch Leakage, also dass es irgendwo rein leckt sozusagen ist dann eher das Problem.
00:28:20: aber wenn es wirklich dicht ist dann sind die in den Größen von den Viren glaube ich relativ effizient im Abscheiden.
00:28:26: Aber gegen die allerkleinsten Aerosole die kommen wahrscheinlich trotzdem durch Muss man sich angucken, das wird auch gegen die Aerosolgröße gemessen.
00:28:33: Ich kenne jetzt auch nicht den besten Studien dazu.
00:28:35: also man kann einfach das anschauen.
00:28:37: bei welcher Größe wird wie effektiv seine Maske bei welch einer Größe?
00:28:40: Aber wenn man zum Beispiel viel so wie in Theatern ist.
00:28:43: da ist es oft sehr staubig und da ist die Luft voller Partikel Aerosole und im Zug ist es ähnlich.
00:28:49: Also die Züge kommen an.
00:28:52: am Bahnhof dann düst jemand durch ein Putztrupp.
00:28:55: Unangenehme Arbeit, ganz offensichtlich und die auch noch in kürzester Zeit erledigt werden kann.
00:28:59: Da fährt der Zug wieder weg.
00:29:01: Die Züge sind auch sehr staubig.
00:29:02: Das sind so große Teile, die kann man mit Masken abfangen wenn man das nicht einatmen möchte?
00:29:07: Ja, das geht relativ gut bei den Masken.
00:29:09: Sieht man aber trotzdem kaum!
00:29:10: Das heißt es landet alles in den Lungen der Menschen bevor wir uns jetzt damit befassen weil das ist eigentlich auch Teil eurer irdischen Forschung und nicht der himmlischen Forschungs die ihr betreibt.
00:29:20: Genau
00:29:21: richtig ja
00:29:22: Er arbeitet eng zusammen, der Altersunterschied ist beträchtlich und das möchte ich natürlich nicht auslassen.
00:29:27: Du kommst als eine Gemeinde die einen bekannten Namen hat nämlich Rotweil und wirst wenn du sagst du kommst daher wahrscheinlich regelmäßig angesprochen auf die Hunde?
00:29:39: Ja, ich sag auch.
00:29:40: Ich bin ein Rottweiler, ja.
00:29:41: Stimmt!
00:29:42: Die Hunde kommt tatsächlich...
00:29:43: Das ist der Eingangswitz mit dem du durchs Leben gehst.
00:29:47: Auf jeden Fall öfters mal zumindest.
00:29:50: Ja, die Hunden kommen da wirklich her.
00:29:51: Es ist jetzt das schönste Aushänge des Schilders Stadt aber es sind kleines Alters mittelalter Städtchen ganz nett und wir haben in der Stadt jetzt überall so Hundestadt und seit paar Jahren stehen
00:30:04: Kennst du die da geschichtlich aus?
00:30:06: Waren die Hunde immer so wild und gefürchtet, das waren ja glaube ich ...
00:30:09: Nein, nein.
00:30:10: Das ist ein Metzgerhund, sagt man bei uns.
00:30:13: Also
00:30:13: das ist ja eh noch immer manchmal.
00:30:17: Aber im Prinzip eigentlich ein Hüttehund gewesen mehr oder weniger von Schafherden und so.
00:30:23: Und natürlich ist es diese aggressive Art, die da manchmal hervorgezüchtet wird.
00:30:29: heutzutage oder hervorgeprügt wird, glaub ich nicht das Zwingende naturell des Hundes, soweit ich das verstehe.
00:30:35: Also es wäre ein ganz normaler Hirtenhund in Wirklichkeit und weil er aber so arg ausschaut?
00:30:41: Ja genau!
00:30:42: Und wahrscheinlich auch ja also die Muskulatur mitbringt und sowas kann man ihn natürlich auch sehr als aggressiven Hund haben.
00:30:50: Und in der Gegend, dass dein Vater schon kurz erwähnt war eher eine der vielen Inspirationen, die du in deinem Leben wahrscheinlich erfahren hast um dir da Wissenschaft zuzuwenden weil er nämlich anhand von Weidetzeilen irgendwas erklärt hat, nämlich Elektrizität.
00:31:05: Aber hat er das so gemacht wie man es aus Wander Tagen kennt wenn die Buben einen Witz machen?
00:31:09: Also er hat drauf gebingelt und hat die angegriffen und gesagt Schau Strom fließt.
00:31:13: Je mehr oder weniger!
00:31:14: Das Experiment habe ich später glaube ich durchgeführt irgendwann mal nicht mit ihm aber ja er hat mir das so erklärt.
00:31:19: also ich bin irgendwann gefragt was Physik ist und da haben wir dann beide Zonen als Beispiel hergenommen und das ist sehr hängengeblieben war eine Inspiration, der auch ein paar gute, sehr gute Physik-Lehrer.
00:31:29: Ich habe die Physik studiert und ich Chemie tatsächlich.
00:31:32: Das war so eine Inspirationen.
00:31:36: Tatsächlich war, warum ich ja da gelandet bin, wo ich bin, bei meiner Schulklasse.
00:31:40: Da hat mich mal eine Lehrerin gefragt was ist denn das wir den Werten bohllen?
00:31:43: Und es war gleich eher Chemieunterricht tatsächlich!
00:31:46: Und da ist der Not, dass sie nicht wusste was ich sagen soll.
00:31:49: Ich werde Forscher bei einem anderen Mann schlagen.
00:31:55: Und dann hat sich die Idee irgendwie verfestigt über die Zeit.
00:31:58: Dann hast du es reizvoll gefunden und er hat das vorher wahrscheinlich schon in Eigung gegeben... ...und wenn du ihm sagst, das erzählen ja viele Peter Weinberger, der bei uns im Assembly ist erzählt es,... Ein, zwei Leer-Personen die mehr Einfluss haben als die anderen und schon schwingt das Pendel in die Richtung aus.
00:32:15: Ja genau!
00:32:16: Man muss aber auch aufpassen weil einzelne Leerpersonen auch ziemlich negativen Einflussen haben können.
00:32:21: Ich weiß es auch noch, dass Zwischendurchmal ein Physiklerer hatte mit ihm nicht so gut konnte einfach.
00:32:26: Da habe ich ganze Zeit nur Solaranlagen besprochen von morgens bis abends ging's um PV Anlagen.
00:32:30: Das war irgendwie nicht so spannend... Weil verstehen, wie die Welt funktioniert und wie man Strom macht.
00:32:36: Und ja das hätte es vielleicht auch wieder schon an die Lust daran verschwinden lassen können.
00:32:40: in so einem jugendlichen Leben sind so ein zwei Jahre wo man schlechten Physikler oder Chemie-Lärerin hat.
00:32:46: Können dann auch entscheiden sein?
00:32:47: Die neue Gier, die man ursprünglich hatte auch wieder töten.
00:32:50: Der hat's wahrscheinlich eh gut gemeint weil...
00:32:52: Vielleicht hat's auch andere begeistert!
00:32:54: Das ist ja das gleiche, vielleicht finden wir sehr andere auch spannender als ich.
00:32:57: aber wir sind halt nicht alle gleich.
00:32:59: Aber trotzdem haben natürlich die einzelnen Lehrpersonen glaube ich schon immer sehr, sehr viel großen Einfluss auch auf die Schülerinnen und Schüler.
00:33:06: Dann bevor wir darauf zu sprechen kommen dass du eben als Physiker begonnen hast beim Projekt das den Namen Cloud trägt was man ja heute schon vielfach besprochen hat wenn Lehrer-Lehrerinnen so wichtig sind Hochschullehrer-Lehren sind auch Lehrer-Lähren.
00:33:23: macht ihr Lehre?
00:33:24: Und macht sie das gern.
00:33:25: Ja klar, machen wir Lehre.
00:33:26: Das gehört dazu zum Ganzen und ich mache es eigentlich sehr, sehr gern.
00:33:30: Ich war ja auch das... Und noch wenn zu, ich war in Helsinki eine Zeit als Postdoc und Finnland gilt immer als Aushängeschild der Lehre also der Schullehre auch ein bisschen und da...
00:33:40: Also sie schneiden halt gut bei den Tests.
00:33:42: aber ob die Lehre dann gut ist?
00:33:44: Ja
00:33:45: genau!
00:33:45: Ich fände es aber jedenfalls schön
00:33:46: z.B.,
00:33:47: weil in Helsing hier habe ich manchmal das Gefühl gehabt dass Schulen zumindest so aussehen als während Gebäude für Kinder Und nicht, als wären es irgendwelche Bunker.
00:33:58: Und weil der Universität was auch so ein bisschen und da war eine kleine Spielwiese und ist ein bisschen einfach mehr dass es darum geht die Erfahrung der Lehrenden, nicht der Schülerinnen und Schülern oder Studentinnen und Stellenenden diese deren ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt zu stellen.
00:34:14: um mich quasi den Lehrendnen in dem Mittelp Punkt zu stellen das habe ich, haben sie da schon sehr weit verinnerlicht.
00:34:20: hier machen wir auch Lehre und ich versuche immer noch besser zu werden darin.
00:34:23: Es ist halt leider im wissenschaftlichen Betrieb immer sehr, sehr stressig das alles auch unter einen Hut zu bringen.
00:34:30: Aber da hatte vielleicht der ältere, erfahrerinnere Professor mehr dazu zu sagen.
00:34:36: Ja also ich sage immer Ich möchte den Studenten und sogenannten akademischen Handwerkskasten mitgeben weil ich glaube wir können auch als Professoren ja nicht in die Zukunft schauen.
00:34:47: Wir wissen nicht was auf die jungen Leute in ihrem Berufsleben einmal zukommen wird Aber wir können sicherstellen, dass Sie die grundsätzlichen Prinzipien unseres Faches verstehen und dann versuchen können mit diesem Handwerkskasten die neuen Probleme, die auf sie zukommen, zu lösen.
00:35:04: Wenn das so schnell geht wie jetzt?
00:35:06: Also weil seit ein paar Jahren gibt es diese Sprachmodelle, die die Welt massiv verändern.
00:35:13: hast du schon integriert oder da kannst du wahrscheinlich von den Studierenden mehr lernen als du ihnen beibringern kannst.
00:35:19: Also ich glaube, künstliche Intelligenz kann sogar ich bedienen.
00:35:23: Das ist doch relativ einfach und ich denke aber wenn man die Grundlagen seines Faches gut beherrscht dann kann man eben auch merken, wenn die Künstliche Intelligence zum Beispiel anfangt zu hallucinieren.
00:35:35: also nicht alles was die künstlichen Intelligenzen uns mitteilen ist immer wahr.
00:35:39: Man muss da sehr kritisch sein und darf das auch hinterfragen.
00:35:44: Ich glaube, das ist eine ganz entscheidende Sache die wir im Umgang mit den Studierenden auch üben müssen.
00:35:49: Und ich stimme schon zu dass sie teilweise die Tools besser kennen als wir vermutlich, obwohl ich jetzt vielleicht auch nicht so weit von hinten entfernt bin.
00:35:57: aber das Wichtige ist vor allem das zu trainieren was ihr auswirft zu reflektieren.
00:36:03: schlussendlich also das ist und es ist eigentlich nichts anderes wie das was wir als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Seit jeher tun wir kriegen ein Ergebnis von irgendwas und müssen beurteilen ob das Sinn ergibt oder nicht.
00:36:15: Gerade deswegen glaube ich, dass wir der akademischen Lehre da sehr davon profitieren können weil es genau das ist was wir eigentlich können.
00:36:22: ja jetzt kriegen einen Output davon.
00:36:25: Wir künstlichen Gänseln müssen entscheiden macht das Sinn oder nicht?
00:36:29: Wenn ich als Studierender nur noch mich darauf verlasse, dann werde ich das nie lernen.
00:36:33: Ich muss die Basics schon auch mir selber beibringen weil wenn ich sozusagen das Fach an sich nicht verstehe, dann kann ich mich auch nicht darauf verlassen dass ich immer die richtige Antwort kriege oder die richtige Frage stellen kann.
00:36:44: Die künstliche Intelligenz gehört ja auch dazu, dass man lernt die richtigen Fragen zu stellen um dann hier Antwort zu bekommen, die man haben möchte.
00:36:52: Also dieser Verländerspruch, dass der Weg des Ziels sei wird jetzt im Merk mehr eingelöst?
00:36:58: Ja, auf jeden Fall.
00:36:59: Also das ist irgendwie das was eh sehr essentiell ist dass man eben diesen Weg mit diesem Handwerkskasten wie der Henry sagt beherrscht.
00:37:09: Das trifft auch absolut auf die künstliche Intelligenz
00:37:13: Zurück zu.
00:37:13: kommen auf die Aerosole.
00:37:15: Du hast dein BHD an der Uni Wien gemacht, aber das ist jetzt an der TU Wien.
00:37:20: Da wird gern Konkurrenz angedichtet historischerweise.
00:37:23: Das ist wahrscheinlich mittlerweile so wie zwischen Österreich und Deutschland im Fußball gar nicht mehr gibt oder nicht in dem Ausmaß, wie es noch in der Fall war, wo ja quasi der Nationalstolz in Österreich nahe begründet worden ist.
00:37:38: Und hast du zum Thema gearbeitet, dass eigentlich wie ein Kinderbuch klingt?
00:37:43: Nämlich.
00:37:43: Wie wachsen die kleinsten Aerosole oder jemals überlegt der Kinderbuch zu schreiben?
00:37:49: Nee, das ist eigentlich eine gute Idee!
00:37:52: Du hast da kleine Kinder...
00:37:53: Ja ja genau, ich benutze immer ein Bild auch von meinem Sohn in meinen Vorträgen, wie er da sitzt und so einen Buch liest, da steht Baby Start drauf Weil ich das immer damit illustriere.
00:38:04: Was muss, dass kleine Aerosol wissen, damit sie überlebt?
00:38:08: Ja und es ist eigentlich eine herrliche Idee daraus um hochzumachen mit einem richtig guter Input.
00:38:14: Das führt dazu nämlich Aerosole.
00:38:17: Wir haben das die ganze Zeit so besprochen und das ist natürlich ja in meiner Wahrnehmung so.
00:38:21: Aerosolen gibt's halt und mit denen passiert was und die machen Sachen.
00:38:25: aber Sie müssen eben wie du gerade angedeitet hast Es muss sie nicht geben, das heißt die sind auch Gefahren in ihrem Leben wenn man so möchte ausgesetzt.
00:38:33: Genau!
00:38:34: Also es geht vor allem darum viel wie Aerosole entstehen und wir haben uns jetzt ganz viel da bislang im Podcast überhalten über Vulkanasche die ausgeworfen wird über Bakterien, Viren... Das sind Aerosolpartikel die gehen als Partikel in die Luft.
00:38:50: Wenn ihr wusstet das Virus kommt raus das ist schon ein Partikel.
00:38:54: Es ist aber so dass die große Mehrzahl der Aerosole in der Atmosphäre entsteht nicht durch diesen direkten Auswurf für die Atmosfäre, sei es von einem Vulkan oder von einem menschlichen Huster.
00:39:08: Sondern die entstehen durch Gase also durch Moleküle, die eigentlich erstmal nichts miteinander zu tun haben außer dass sie von einer gleichen Substanz... sind, aber die unabhängig voneinander in der Luft herumschwirren.
00:39:20: Viele Gase werden eben emittiert in die Atmosphäre und das sind oft zum Beispiel Gerüche.
00:39:25: da sind wir im Eingangsstatement.
00:39:28: Stell dir vor du gehst in den Wald und nimmst einen tiefen Atemzug Richtung Wald.
00:39:33: Wir sind einzelne Moleküle die als Gas darin vorliegen, die für diesen Geruch verantwortlich sind.
00:39:38: Also das ist ja immer das wenn man wo reinkommt in einen Raum und es riecht nach Maß dann hat Das automatisch schon über die Trägersubstanzerosol im Riechsystem drinnen.
00:39:48: Nein, das sind dann in dem Moment wo ich das rieche meist noch Gase.
00:39:53: Also es sind auch gar keine Aerosole.
00:39:54: Weil Aerosol kleines Festes oder flüssiges Partikel nix fest, nix flüssig einzelne Moleküle nichts mehr da was zu tun haben.
00:40:01: Es passiert aber in der Atmosphäre oft dass diese Molekule zum Beispiel durch Sonnenlicht oder den Einfluss von Ozone zur Reaktion gebracht werden in der Gase.
00:40:10: und die Produkte, die dann entstehen.
00:40:11: Und da sind wir bei der Chemie haben eine ganz andere Eigenschaft.
00:40:14: Die sind relativ ungern an Gas.
00:40:17: Die picken gern zusammen.
00:40:19: Und sobald sie noch mal ein anderes Gasmolekül finden das sich gerade chemisch transformiert hat, dann kleben die zusammen.
00:40:27: Dann kommt ein drittes dazu.
00:40:28: Ein viertes, ein fünftes und sechstes.
00:40:30: Und dann hat man plötzlich ein kleines Flüssigeströpfchen gemacht.
00:40:33: Das heißt ganz viele Aerosole entstehen aus Gasen, die in der Atmosphäre zu Chemie angeregt werden und ihre Produkte dann zusammenkleben.
00:40:43: Und das wie gesagt ist die größte Quelle von Aerosolen wenn man es auf die Anzahlkonzentration sich anschaut und deswegen auch die Quelle die denn die größt.
00:40:51: Klima ruft über die Wolken was wir ganz am Anfang hatten.
00:40:55: Um jetzt endlich auf die... irdische Forschung zu sprechen, so kommen das ja schon ganz kurz und elegant eingeleitet.
00:41:02: Ihr beschäftigt euch sehr viel mit Dingen die wir als Menschen produzieren durch die Art und Weise wie wir leben.
00:41:10: zum Beispiel Henricher bist du an einem Projekt kurioserweise von der Volkswagenstiftung finanziert nehmt ihr mal an beteiligt.
00:41:18: das heißt Wie biologische Aditive, also Pflanzenöle die Alterung von Bedoumen beeinflussen und wie sich das auf die Bildung von Aerosolen bei Asphaltierarbeiten auswirkt.
00:41:32: Das heißt im Wesentlichen wieder asphalt kaputt wird oder was die Menschen einatmen müssen die Straßenbahn?
00:41:38: Genau!
00:41:39: Also grundsätzlich hat das Projekt erst einmal nicht direkt etwas mit Aerosol zu tun sondern es geht darum wie man Straßen oder Dachmembranen, die eben aus Bitumen hergestellt werden.
00:41:53: Wie man das verbessern kann und man kann im Prinzip biologische Additive zusetzen um das Material zu verjüngen oder die Alterung zu verlangsamen.
00:42:03: Und in diesem speziellen Projekt geht es darum, dass man we-claimed asphalt pavement nimmt also etwas was von der straßenoberfläche abgefräst hat.
00:42:11: das ist gerade jetzt im sommer oft sehen.
00:42:14: Dass da diese maschinen unterwegs sind.
00:42:16: Die gewaltigen Maschinen die ja in wenigen minuten die strasse abgefräßt haben und dahinter wird dann oft schon wieder asphaltiert
00:42:23: Genau.
00:42:24: Und die Idee ist, dass man eben kein frisches Betumen zum Asphaltieren verwendet sondern das Altenasfalt durch ein biologisches Aditiv so verjüngt, dass wir es gleichwertig wieder einbauen.
00:42:35: Also biologische Aditiven jüngen und so einen Betumen?
00:42:39: Was sind Betoumen genau um das noch einmal als Stunden-Wiederholung zu haben?
00:42:42: Mineralölprodukt
00:42:44: bei der Erdöldesillation letztendlich... eigentlich als Abfallprodukt, wenn man so will.
00:42:49: Anfällt das aber dann in den modernen Raffinerien noch veredelt wird durch Bittumen Oxidation und dann im Straßenbau eingesetzt?
00:42:58: Ist es sowas wie Thea volkstümlich?
00:43:00: Ja, Thea ist eigentlich früher... Das war eine andere Zusammensetzung hatte kleinere aromatische Verbindungen, war deshalb recht ungesund.
00:43:11: Ein modernes Bitumen ist schon ein hochwertigeres Produkt dass keine Gefahr direkt für den Menschen darstellt.
00:43:18: Aber Essen sollte man trotzdem nicht, oder?
00:43:20: Auf Rumkauen sollte man das ja nicht.
00:43:24: Der Punkt der interessant ist an der ganzen Geschichte ist wir möchten gerne sicherstellen dass wenn solche Asfaltierungsarbeiten durchgeführt werden und biologische Additive da drin sind eine Verkuckung zum Beispiel auslösen, die dann ungesunde kleine Partikel entstehen.
00:43:42: Es ist Verkockung,
00:43:44: dass das biologische Material sich umwandelt und ja ein Oxidationsprozess durchläuft und Partikelbildung eintritt.
00:43:54: Die additiven, die biologischen Pflanzenöle.
00:43:57: Also das kann man sich wirklich so vorstellen, meist keinem Öl oder vielleicht nicht das keinem öl.
00:44:01: aber was tut man da dazu?
00:44:03: Ja
00:44:04: es sind oft...
00:44:05: Weil Bio ausfällt, das klingt wieder so nach Greenwashing, aber ist es dann?
00:44:09: Ja, es sind eher Dinge die bei zum Beispiel der Olivenölproduktion als Abfall anfallen.
00:44:15: Also des was man im Supermarkt wirklich nicht mehr als erste Pressung verkaufen kann, das kommt dann auf die Straße!
00:44:20: So
00:44:20: sozusagen.
00:44:21: ja also die abfallscht Produkte aus der Olivenöl-Pressung, die kann man aufarbeiten und dann eben hier in den Straßenbauversuchen einzusetzen.
00:44:31: Aber gibt es denn in so großen Mengen das das relevant wird?
00:44:35: Momentan ist natürlich noch in der Versuch aber es werden schon die ersten Straßen hergestellt auf diese Weise.
00:44:42: ob das Material an sich dann ausreicht dass man eben bei Ölherstellungen generiert also das kann ich ja auch nicht beurteilen.
00:44:50: Aber zumindest mal der Versuch da, eine alternative Wege zu finden um den CO²-Fußabdruck im Straßenbau zum Verbessern.
00:45:00: Grundsätzlich ist es so unsere Straßen also wir haben recht viel Asphaltstraßen in einer Stadt wie Wien Wir haben viele Dächer die mit Bitumenmembranen eingedeckt sind und man das alles eine schwarze Oberfläche.
00:45:12: jetzt kann man sich vorstellen dass wenn es in den Städten wärmer wird, dass sich da sogenannte Heat Islands bildet.
00:45:17: Das heißt diese heißen Oberflächen, heiße Oberfläche entstehen mit Temperaturen zwischen achtzig bis hundert Grad im Hochsommer und dass das Bitumen jetzt auch anfangen kann, substanzen, chemische Substanzen also auszudünsten.
00:45:33: Und dann kommen wir genau in diesen Prozess rein den der Dominik vorhin beschrieben hat, dass also große organische Molybühle die durch Oxidation auch Pula sind sich zusammenlagern und solche sekundären organischen Aerosole bilden.
00:45:47: Und das ist aus unserer Sicht ein Prozess, der bisher nicht genügend untersucht worden ist und der uns aber glaube ich in den nächsten Jahren in den Großstädten beschäftigen wird.
00:46:00: Weil sehr feine Partikel entstehen
00:46:02: auf dieser Stelle.
00:46:03: Wenn es in der Wissenschaft heißt, dass wir uns in den Nächsten Jahren beschäftigen dann ist es in Wirklichkeit was die Menschen schon beschäftigt ohne dass sie's wissen und man sollte herausfinden ob's gut ist oder?
00:46:12: Ganz genau ja.
00:46:13: also das beschäftige uns auf jeden Fall jetzt schon.
00:46:15: Die Bodenversiegelung Weil in Österreich ist es Europameister, gerade im Bodenversiegelung.
00:46:22: Und wir haben diese großen Flächen und wenn die warm werden, wärmer werden, Klima noch mehr dann kommt da eben viel Zeug raus und dieses Zeug ist daraus dampft macht Aerosole und wir atmen diese Aerosolen ein und wir beschäftigen uns da eigentlich.
00:46:37: ja es beschäftigt den menschlichen Körper jetzt schon aber die Wissenschaft hinkt noch hinterher.
00:46:43: Wenn du nicht forscht, wenn du Freizeit hast schreibst du, fahrst du gerne mit dem Fahrrad.
00:46:48: Ich verwende das Fahrrad wie so viele Menschen in der Stadt auch als Fortbewegungsmittel aber du betreibst es ein bisschen intensiver.
00:46:54: Du fährst Rennrad und da berge rauf runter wie ich schon längst erzählt habe dass ich das erste mal ganz aufgeregt war wie durch einen Coalbentunnel gefahren bin.
00:47:02: Als du erzählst du bist um drüber gefahren und machst solche Sachen davon nehme ich Abstand.
00:47:07: aber da atmet man ja noch intensiver ein.
00:47:09: also da ist natürlich das Interesse wahrscheinlich noch größer was da in die Lunge kommen kann.
00:47:14: Und was kann denn in einer Stadt in die Lunge kommen, wenn man es eilig hat und mit dem Fahrrad durch die Stadt hältst?
00:47:22: Also der Stadt sind zum einen die Aerosole.
00:47:25: Die da in der Lunge landen, zum anderen aber auch im Sommer zum Beispiel halt mal immer noch eine hohe Ozonbelastung und das Ozone in der Troposphäre also bei uns ist für den menschlichen Körper schon ein Stress.
00:47:38: Und kann Gesundheitseffekte aufzulösen, während es in der Stratosphäre wie wir das ganze am Anfang hatten.
00:47:43: Ja gut ist weil's uns vor der gefährlichen UV-Strahlung schützt.
00:47:46: also zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
00:47:48: Stickoxide natürlich wenn ich direkt hinter dem Ausbruch hinterher fahre sind auch reizend für die Atemwege.
00:47:54: Ging das netter als es ist?
00:47:55: Es klingt
00:47:56: netter!
00:47:56: Also sie ist genau... Es ist schon so dass unter starker Luftverschmutzung man schon eigentlich geraten ist schwere körperliche Arbeit oder schweren intensiven Sport eigentlich zu lassen.
00:48:10: Ich bewiesen, dass das nicht gut für unser Herzkreislaufsystem ist stark verschmutzter Luft-Sport zu treiben tatsächlich.
00:48:18: Auf meinem Mobiltelefon gibt es eine App und auf deinem wie vorher kontrolliert haben auch Die Luftqualität angibt, jetzt hat es in den wir das aufnehmen ein paar Tage immer wieder mal geregnet im Wind.
00:48:30: Da war's nicht ganz so dramatisch, davor hat's viele Wochen kaum geregnete, da war eigentlich die Luftqualitet immer schlecht und der Hauptschadstoff Ozone.
00:48:39: Ich kann mich noch erinnern, es hat sogar Fahrverbote weiß ich es nicht aber der öffentliche Verkehr ist gratis gewesen, tageweise weil die Ozonebelastung so massiv war, das war so vor zwanzig Jahren ungefähr wenn ich mir nicht falsch erinnere.
00:48:52: Das ist kaum noch ein Thema, obwohl die Ozone-Belastung immer wieder sehr hoch ist und viele Menschen ja offensichtlich auch darunter leiden.
00:48:59: Die kriegen dann eben den guten Ratschlag macht es ein bisschen weniger.
00:49:02: das kann man sie manchmal aussuchen wenn das Leben das hergibt.
00:49:05: aber viele Berufstätige können sich das nicht aussuchen da gibt es das Leben nicht her.
00:49:08: was passiert denn wenn wenn Ozone schädlich wirkt?
00:49:13: Was da im Körpersystem passiert?
00:49:15: bei Ozone habe ich gar nicht so gut aus ehrlich gesagt.
00:49:18: Ich glaube Ozone hat schon hauptsächlich Akute Symptome, wie du eben sagst.
00:49:23: Die Leute das direkt merken weil sie eben einen stark oxidierenden Gas ist und deswegen alles angreift mehr oder weniger was in Kontakt kommt damit natürlich auch unser Gewebe.
00:49:33: bei den Aerosolen ist es so dass es neben den akuten Effekten eben halt auch viele chronische Effekte gibt die wir gar nicht messen bzw.
00:49:42: viel schwieriger ist die epidemiologisch klar zu benennen.
00:49:45: also wenn ich jahrelang über eine leicht erhöhte Aerosolkonzentration ausgesetzt bin, kann das natürlich langfristig Folgen auf meine Gesundheit haben.
00:49:54: Also gerade viele Herz-Kreislauferkrankungen schreibt man Aerosollbelastung zu also herzinfarkte schlimmerte Lungeninfekte zum Beispiel dann irgendwie viel schlimmer ablaufen als sie eigentlich sollten mehr oder weniger auch Krebserkrankung.
00:50:11: und Das ist natürlich etwas, was ich nicht merke an dem Tag, an dem ich Sport mache.
00:50:15: Und wo es mir jetzt nicht direkt zwingend merke, dass sich die schlechte Luft einatmen weil der meiste schlechte luft bleibt unerkannt.
00:50:23: Das heißt das Fußball-Metsch auf der Jesuitenwiese in Wien bei erhöhter Ozonebelastung.
00:50:27: und wenn die luft schlecht ist und wenn ihr das drei vier Sommer hindurch regelmäßig macht das kann er dann zwanzig Jahre später büßen?
00:50:35: Das könnte so sein!
00:50:36: Und was kann man da gegen Unternehmen?
00:50:38: Weil das klingt ja jetzt sehr unangenehm.
00:50:42: Genau, also was man natürlich dagegen unternehmen könnte und auch sollte ist elektronisch hauptsächlich auf der politischen Ebene.
00:50:48: Also die Luft wo auch in der EU sehr viel getan wird und deswegen sind manche Themen auch kein Thema mehr.
00:50:56: wir haben es schon geschafft unsere Luft teilweise ein bisschen aufzuräumen kann man sagen.
00:51:00: also die Luftschmutzung war in den Zeit von Hinrichs Doktorarbeit definitiv schlimmer als sie heute ist.
00:51:07: Aber es ist ein bisschen so, das heißt zum einen muss es für den Verluftverschmutzung gibt es als persönlich außer dass ich sage Ich lass mein Auto stehen.
00:51:16: Was ja gute Idee ist.
00:51:17: Also immerhin steht da noch immer im Weg und das erhindern ist aber es steht wenigstens.
00:51:21: Wenn ich dann an dem Tag wo die Luft schlecht ist dann auch nicht mehr mit dem Fahrrad zu arbeiten fahren wird, haben wir ein Problem.
00:51:27: Also da sind die Öffis wahrscheinlich die beste Alternative.
00:51:30: Aber prinzipiell geht es natürlich hauptsächlich über politische Hebel, dass die besser werden.
00:51:34: Was aber das generelle Problem ist bei der Luftverschmutzung ist, dass wir die ein bisschen vom Sichtbaren ins Unsichtbare geschoben haben und das passt wieder mit dem Eingangsstatement zusammen in den Fünfzigern.
00:51:46: was er sich gab's in Great London-Smok wo die Leute nicht mehr sehen konnten und man hat jetzt auch noch in den zwei tausend zehn Jahren China die Bilder bekommen wo wirklich dann mit Hays den Leuten nicht weiter sehen können wie hundert Meter, weil die Aerosolpartikel so groß sind dass man nicht mehr weit sieht.
00:52:03: Die Quellen dafür haben viel mit Schwefel zu tun gehabt ja?
00:52:06: Mit Kohleverbrennung und das hat man beim Ozone kommt es viel über ein Verkehr.
00:52:12: aber die Stickoxide die da in der Ozonebildung beteiligt sind Da hat man schon Schritte unernommen das zu reduzieren.
00:52:18: was aber immer noch da ist oder viel passiert ist, dass die Aerozolli mal früher so schön gesehen hat Die für die Luftverschmutzung verantwortlich waren, sind halt mittlerweile gibt es viel mehr von den kleineren.
00:52:31: Auch Autos sind immer noch eine große Quelle an sogenannten ultrafeinen Aerosolen.
00:52:34: Die sind dann kleiner als hundert Nanometer und das ist schon ziemlich, ziemlich winzig.
00:52:38: also wir haben ja auch nur bei zehn Mikrometern waren ein Siebtel vom menschlichen Haar.
00:52:43: Bei einem Mikrometer bei einem siebzigstel und bei hundert nanometer sind wir schon beim siebenhundertstel von dem menschliche Haar.
00:52:49: Die Fatigue, die kleiner sind wie das sind tatsächlich...die sind tieflungengängig.
00:52:53: Das heißt wenn wir die eine atmen gehen die tiefer runter und es ist halt aber nicht mehr so sichtbar für die anderen.
00:52:58: Und weißt man schon was sie machen oder weiß man nur dass es sie gibt?
00:53:04: Man vermutet teilweise, dass ihre Gesundheitseffekte noch weit dramatischer sind als die der großen Punkte Gerade ebenso tief in der Lunge deponieren, leichter dann auch die Schranke zum Blut überwinden können.
00:53:16: Teilweise auch die Gluten-Schranke, die es auch gibt durchdringen können.
00:53:20: Es gibt medizinische Studien dazu.
00:53:22: was man nicht weiß ist ihren epidemiologischen Effekt und das liegt daran dass man die bislang nicht gemonitort hat.
00:53:30: Das heißt keiner wusste wie viel sie gibt in den Städten.
00:53:33: und wenn ich irgendwelche Erkrankungen mit einer Belastung im Zusammenhang bringen will dann muss ich erst mal die Belastung kennen und das dazu zu wenig Daten gibt, weiß man auch nicht was die großflächigen bevölkerungstechnischen Folgen des Ganzen sind.
00:53:48: Und da hat die EU jetzt erst angefangen der neuen Equality Directive dass es jetzt gemonitort wird.
00:53:54: Vorher haben das ein paar so lausige Wissenschaftler wie wir mal hier mal dar gemacht aber natürlich nicht in einem regulativen Rahmen bis eine Stadt oder eine Nationalverwaltung tun kann sichergestellt wird, dass diese Anzahlkonzentration der kleinsten Partikel gemessen wird und auch dokumentiert wird.
00:54:12: Und ihr arbeitet sehr eng zusammen?
00:54:14: Der Altersunterschied ist beträchtlich, nämlich da ist eine ganze Gymnasial-Ausbildung dazwischen.
00:54:20: aber das ist eines dieser Projekte wo ihr zusammenarbeitet.
00:54:23: Diese ultra kleinen ultrafineren Aerosolpartikel die eben als Transportvehikel ins Gehirn kommen können und irgendwas aber mitnehmen können dabei oder
00:54:35: Ja?
00:54:35: also die Idee, die wir verfolgen ist letztendlich dass sich in den nächsten Jahren die Zusammensetzung der Luft in der Großstadt ändert.
00:54:43: Wir haben ja alle die Hoffnung das wir... ...die Verbrennungsmotoren loswerden, dass wir vielleicht alle elektrisch fahren werden oder alle im öffentlichen Nahverkehr fahren werden.
00:54:52: Aber
00:54:52: weniger Autos ist eigentlich... Weniger
00:54:54: Autos?
00:54:55: Das heißt viele von den großen Partikeln werden unter Umständen verschwinden aus unserer Luft.
00:55:00: damit werden die kleinen Partikel dann aber umso wichtiger werden.
00:55:04: Und dann ist auch die Frage, ob nicht auch partikel tatsächlich dazukommen.
00:55:09: Die von ihrer chemischen Zusammensetzung anders sind als das was wir heute beobachten.
00:55:15: Wir tun anders bauen, wir tun andere Materialien verwenden.
00:55:19: Wir hatten früher schon über in Asphalt geredet der vielleicht anders aufgebaut sein wird.
00:55:25: Wir werden vielleicht andere Dächer bauen, andere Glasversagen.
00:55:28: viel wird geklebt heutzutage.
00:55:33: Waschmittel vielleicht beinhalten werden.
00:55:36: Also das heißt, die Chemie in unserer Luft verändert sich kontinuierlich und das ist spannend natürlich weil da kommt letztendlich der Chemiker und der Physiker zusammen.
00:55:45: Das heißt
00:55:46: du akzeptierst ihn doch immer nicht als Chemiker?
00:55:51: Nein, er ist für seine Ausbildung ja ja.
00:55:52: Es ist Physikochemika jetzt geworden, das heißt es sind genau die Schnittstelle zwischen uns natürlich.
00:55:59: Das Spannende ist sozusagen dass man sich eben nicht nur die Morphologie der Partikel anschaut also wie groß sie sind oder welche Formen die Partikel haben sondern dass man eben auch versucht die Chemie in diesen Partikeln zu verstehen Und das ist eben wieder wichtig, um auf deiner Eingangsfrage zurückzukommen und auch zu verstehen welche medizinische Auswirkung das dann unter Umständen hat.
00:56:22: Und wo steht sie da ganz am Anfang der Forschung?
00:56:24: Weil es ja jetzt erst offizielle Politik geworden ist oder macht sich schon seit vielen Jahren aber jetzt hört halt langsam wer zu?
00:56:33: Also so lange mache ich noch keine Forschung in meiner wissenschaftlich gesehen jungen Karriere.
00:56:38: Das heißt seit Jahrzehnten war ich das nicht.
00:56:40: Wir haben eben, wie ich hier an die TU gekommen bin mit dem Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds im Programm Vienna Research Group heißt das wo man von außerhalb her kommen muss zwischenzeitlich in Helsinki.
00:56:51: Und da erinnere ich mich eben auch als Mentor aufgenommen.
00:56:55: Seitdem arbeiten wir zusammen.
00:56:56: Das heißt das Projekt läuft seit zwanzig dreiundzwanzig, wo wir uns damit beschäftigen momentan... Schauen wir uns hauptsächlich noch die Dinge im Labor an, also wir haben jetzt zum Beispiel Reinigungsmittel angeschaut.
00:57:07: Was da rauskommt was rausdampft aus den Reinigungsmittel, weil ich frage mal wenn man sich die Stadt der Zukunft überlegt ja wir bauen überall diese schönen Glasversaten aber schlussendlich werden die auch alle geputzt und jedes Reinigungen Mittel richten nach Zitrone und eben genau dieser Zitronen Duft ist bekannt dafür leicht in der Atmosphäre zu oxidieren und Partikel zu... produzieren.
00:57:30: Das haben wir uns ein bisschen angeschaut, die Bitumen haben wir angeguckt und machen jetzt viele Laborversuche sozusagen um den einzelnen Substanzen anzugucken.
00:57:37: was ist denn ihre Chemie in der Aerosolbildung?
00:57:39: können sie zu dieser zukünftigen Luftprobleme in der Stadt irgendwie beitragen?
00:57:44: muss man da genauer hinschauen?
00:57:45: Und langfristig haben wir eben vor auch noch in Wien dann Messungen zu machen in der See-Stadt.
00:57:51: Ja aber das ist ja nicht repräsentativ, es sind viel weniger Autos als in der Innenstadt.
00:57:54: Naja weil darum geht's ja.
00:57:57: Wir haben ja in der Zukunft weniger Autos, genau.
00:58:00: Also das soll tatsächlich sozusagen eine kleine Feldstudie werden die sich ein bisschen damit beschäftigt wie könnte eine Stadt der Zukunft aussehen?
00:58:08: In der Stadt haben wir eben die wenige Autos und wollen dann eben diese Signaturen von den anderen Quellen.
00:58:13: es gibt auch sehen ob die eine Rolle spielen.
00:58:17: noch haben wir damit nicht angefangen.
00:58:18: das heißt noch können wir da auch noch nichts zu sagen.
00:58:20: dass ungefähr da stand jetzt
00:58:22: setze beide Feder ihr habt es erwachsene Soll ich nicht erst einen Sony kapert?
00:58:28: Das Kind ist gerade unterwegs, acht Monate.
00:58:31: Das sind alles so Vorhaben als Erforsches und es wäre besser gibt's keinen Klimawandel, gibt weniger Abgas oder Autos.
00:58:39: Seid ihr da hoffnungsfroh, dass sie in absehbarer Zeit was tut?
00:58:42: Weil man hört wenn man im politischen Kreisen fragt immer das passiert zu viel und da gibts eine große Transformation.
00:58:48: Wenn man aber in der Stadt unterwegs ist, dann muss man schon aufpassen, dass man ihn sieht.
00:58:57: leider ein Autoland ist.
00:58:59: Überall ist ja Wien nach wie vor vom autodominierte Stadt, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist die Ampelphasen, die auf Fahrradfahrende abgestimmt sind.
00:59:08: Ich glaube da gibt es drei in Wien, wenn überhaupt also kann man sie lang suchen.
00:59:13: das heißt so groß ist die Transformation momentan nicht.
00:59:16: aber habt ihr den Eindruck?
00:59:19: Das könnt Fahrt aufnehmen oder forscht sich er halt aber eher politisch anerwandt?
00:59:24: Also ich habe schon den Eindruck, dass sich was ändert.
00:59:27: Ich glaube es ist die Wahrnehmung auch der jüngeren Generation.
00:59:31: für viele ist das Auto heutzutage schon kein Status-Symbol
00:59:34: mehr.
00:59:35: Aber in der Stadt eher im Land hat sie dann nicht viel verändert?
00:59:39: Ja aber das Problem existiert eben auch vor allem in der Statt.
00:59:42: also in den engen Straßenschluchten machen sich Abgase... viel stärker bemerkbar als irgendwo am Land.
00:59:49: Start hat man einen stärkeren Verdünnungseffekt.
00:59:52: Bei die Tiere dort mithelfen beim Weggardmen
00:59:55: oder
00:59:55: auch zum Teil evitieren.
00:59:58: Nein, Spaß bei Seite ist glaube ich auch dass hier die Staat in den Vorreiterrolle und Umstände übernehmen kann.
01:00:05: Man kann Alternativen im Transportweg entwickeln und kann versuchen Lösungsansätze gerade in städtischen Gebieten
01:00:13: zu finden.
01:00:15: Trotzdem stimmt natürlich die Wahrnehmung schon ein bisschen, dass es ein bisschen also gerade wenn's aufs Klimaproblem kommt.
01:00:20: Mein Gefühl hat das geht nicht so schnell voran wie man sich das vielleicht vorgestellt hat und ich hab schon auch eher das Gefühl, dass wir grade in einer Phase eines politischen Backlashes sind was diese Thematiken anbelangt ja?
01:00:34: Und ich glaube gerade habe ich eher das gefühlt, dass er absolut nicht Anfahrt aufnimmt außer das was schon in die Wege geleitet worden ist.
01:00:41: Also
01:00:41: es ist gerade das sogenannte Doppelbudget vorgestellt worden, da ist Klimaschutz kein großes Thema, da sind Bauprojekte des öffentlichen Verkehrs zurückgereiht worden.
01:00:51: also das beschreibt ja genau das was du gerade erzählt hast?
01:00:54: Genau ja kennst nicht dem Detail habe ich mir mal angeschaut.
01:00:58: aber ja prinzipiell wäre es natürlich schon wünschenswert für die Luftqualität in Städten wenn es jetzt wirklich nur um die Luft Qualität geht als ein Klimathema beiseite Könnte auch da natürlich gerade Verkehrspolitisch schon noch einiges gemacht werden.
01:01:10: Wie du sagst, ich kenne diese drei Ampel nicht.
01:01:12: Das
01:01:13: war jetzt nur eine Schätzung vielleicht?
01:01:15: Wenn man auf dem Ring zum Beispiel gegen die Fahrtrichtung fährt im Rad dann steht man permanent an der roten Ampe weil alles in die andere Richtung abgestimmt ist.
01:01:26: Ist nur meine kleine Anekdote dazu.
01:01:29: Aber wird das was bringen?
01:01:30: also es ist ja der Ring in Wien ist ja besonders Absurdes Beispiel dafür, dass mitten in der Stadt ein mehrspurige Autofahrbahnfahrt, die man eigentlich für einen öffentlichen Verkehr und für den Radverkehr freigegeben könnte.
01:01:44: Weil es gibt überhaupt keinen Grund, warum es dort Auto-Verkehr geben sollte.
01:01:47: Dann wäre gleichzeitig automatisch auch der erste Bezirk nahezu autofrei.
01:01:51: Das heißt da braucht man eine ganz schistische Chance mit der Erkennung und der Datenverarbeitung.
01:01:56: Da braucht man keine Gesetzesänderungen machen auf die man dann so stolz ist.
01:01:59: Aber hat sowas schon einen Einfluss auf die Luftqualität in der Stadt, wenn man eine Straße wie den Ring für ein Autoverkehr sperren würde?
01:02:07: Also außer jetzt Rettungsautos vielleicht.
01:02:09: Also ob das verkehrspolitisch Sinn macht müssen wir unsere Verkehrsplanerinnen und Planern beantworten und ich glaube da gibt es auch auf die TU's oder Forscherinnen
01:02:17: und Forscher.
01:02:17: Wir haben auf FMV-Sendung Barbara La ist dazu Gast und die ist schon der Meinung dass das nicht so gute Idee ist, dass so viel Autoverkehr geht.
01:02:26: Für die lokale Luftqualität bringt es ja natürlich schon was, wenn du dann da langen Rad fährst.
01:02:32: Also das erhöht deine Radfahrt-Qualität garantiert am Ring, wenn da die Autos nicht mehr neben dran fahren.
01:02:37: Um auf die ganze Stadt das umzumünschen ist das wahrscheinlich wesentlich zu wenig.
01:02:42: Das heißt müsst man alle Betirke innerhalb des Gürtels Autoverein machen?
01:02:45: Ja auch dann bringt's nur wieder den mit der Wunderinnen und Bewohnern, die dort sind etwas.
01:02:49: Die Luftbewegung wird das jetzt vermischen und verdünnen?
01:02:52: Doch existiert natürlich eine Verdünnung.
01:02:55: Trotzdem sind eher Maßnahmen, die auf die ganze Fläche der Stadt zielen.
01:03:00: Also generell den Verkehr zu reduzieren oder eben andere Quellen zu reduziern und vielleicht nicht mehr den gleichen Asphalt zu verbauen oder sonst was.
01:03:08: Wo waren wir dann jetzt ja erforschen?
01:03:10: Wie vorher schon erklärt.
01:03:11: Wenn das auf der ganzen Fläche ausgerollt wird überall ein bisschen weniger ist oft besser als an einzelnen Hotspots zu arbeiten von der Luftqualität.
01:03:19: Das ist mehr oder weniger bekannt.
01:03:21: Das generelle Niveau zu senken ist für die Luftqualität besser, wie eine Straße kurz oder langfristig jetzt rauszunehmen.
01:03:29: Also so wie es politischer ist.
01:03:30: also wenn man was Maßnahmen ergreift, die für alle günstig sind, ist das besser als man hat ein Charity-Event wo dann Geld übrig bleibt und man sich damit schmücken kann.
01:03:38: aber der Effekt ist überschaubar.
01:03:40: Ja
01:03:40: ich glaube auch lokale Dinge oder einmal Maßnahmen sind meistens nicht so gut.
01:03:46: Grundsätzlich ist meine Meinung, es wäre wünschenswert wenn die Politik ein bisschen langfristiger denken würde und nicht immer nur kurzfristige Aktionen bevorzugten um Sichtbarkeit zu erzeugen.
01:03:58: Das heißt langfristig gesehen würde ich auch sagen eine Reduktion des Verkehrs in der Stadt wäre da durchaus möglich.
01:04:04: also es gibt Großstädte wo das ist zum Beispiel eine City-Maut eingeführt hat oder wo man festlegt, dass bestimmte nur bestimmte Fahrzeuge in eine Stadt einfahren dürfen.
01:04:13: Die bestimmten Abgaswerte erfüllen ja oder vielleicht auch bestimmte Bereiche die nur für Elektrofahrzeuge zugänglich sind oder dass man größere Fahrzeige sage ich mal wie SUVs zb aus bestimmten Innenstadtbereichen verbannt.
01:04:28: All solche Dinge sind ja grundsätzlich möglich und manche Städte gehen diesen Weg ja auch.
01:04:33: Also ich will mich nicht in die Politik einmischen, aber man kann vieles andenken und vielleicht auch manches umsetzen.
01:04:39: Und vor allem eben wie gesagt wichtig wäre, dass man langfristiger denkt, auch wenn es um Budgets z.B.
01:04:44: geht.
01:04:45: Nach ganz kurz bevor wir mal zum volklaristischen Abschluss kommen – Wir haben viele über Abgasegeräte, die bei Verbrennungen entstehen unter anderem.
01:04:55: Wenn jetzt mehr auf Elektromobilität umgestiegen wird Gibt es aber trotzdem sehr viele Partikel, die entstehen oder sogar mehr?
01:05:04: Weil ja Elektroautos schwerer sind.
01:05:06: Nämlich das sogenannte Mikroplastik.
01:05:08: Falls das auch schon in der Kategorie Aerosol?
01:05:11: Das ist auch ein Teil des Aerosols.
01:05:14: Diese Mikro-Plastikpartikel ist vielleicht vom Namen her ein bisschen Fehlinterpretation weil es nach Mikrometer klingt.
01:05:21: Das ist oftmals tatsächlich auch kleiner.
01:05:24: Es sind Supermicrometerpartikel Die hier entstehen z.B.
01:05:27: durch Reifenabrieb oder durch Bremsen-Abrieb.
01:05:30: und ja, Autos sind eine Quelle für Mikroplastik in der Atmosphäre.
01:05:35: Also
01:05:35: das steckt so hoch auf?
01:05:36: Das bleibt nicht bei uns ... Teilweise natürlich auch bei uns in der Lunge.
01:05:41: aber der Rest steckt auf?
01:05:43: Ja klar weil die sind so klein im Partikel, sie sind Luft getragen.
01:05:46: Klassische Definitionen von Aerosol fällt nicht direkt auf den Boden.
01:05:49: D.h.,
01:05:49: die können da auch länger verbleiben in die Atmosphere vermischen schlussendlich mit dem Rest.
01:05:55: Und ja, auch die Elektroautos sind deswegen nach und vor eine Quelle von Aerosolpartikeln.
01:06:01: Dass dann deutlich mehr Aerosole entstehen wie bei den Verbrennungsmotoren, wage ich zu bezweifeln.
01:06:08: wenn man bei den Verbrennungsmotoren diese ganze sekundäre Geschichte, die wir durchgemacht haben, die Gase werden emitiert und dann transformiert in der Atmosphäre.
01:06:16: Wenn
01:06:16: man jetzt nur der Reifen abbringt...
01:06:19: größer, genau.
01:06:20: Aber ob die allgemeine Last sozusagen sollte durch den Stieg auf Elektromobilität schon geringer werden?
01:06:27: Gerade eben weil auch bei den Verbrennungsmotoren oft diese sekundären Partikeln vernachlässigen.
01:06:31: Nur gemessen was aus dem Auspuff direkt rauskommt und da sind die Verbrenningsmotoren heutzutage sehr gut geworden nicht mehr so viele primäre Partikel zu inventieren.
01:06:40: wenn man aber diesen ganzen Der Prozess des sekundären Aerosols, das heißt den Gas wird imitiert.
01:06:44: Das transformiert sich chemisch und wird dann zum Aerosol mitdenkt der oft ja auch nicht mehr direkt an der Quelle stattfindet.
01:06:50: Ja?
01:06:50: Das ist das was ich vorher meinte in der Verteilung in der Stadt.
01:06:53: Das sekundäre Partikelchen, dass erst ein Gas war, das entsteht halt nicht direkt in die Straße schlucht sondern vielleicht erst paar Häuserblocks weiter.
01:07:01: Und wenn man das mit bedenkt ist sein Verbrennungsauto schlussendlich doch eine deutlich größere Belastung für die Luft wie das Elektroaut.
01:07:10: Und ganz zum Schluss noch, du hast Finnland und deinen Aufenthalt in Finnland erwähnt.
01:07:14: Du hast da eine Erkenntnis mitgebracht die eigentlich naheliegend ist aber man kommt nicht drauf nämlich In Finnland.
01:07:23: geht man da klassisch wirklich so viel in die Sauna?
01:07:26: Ja ständig also jede Woche was ganz toll ist.
01:07:29: fast jedes Haus in Helsinki hat ne Gemeinschafts-Sauna.
01:07:33: Da gibt es dann einmal die Woche einen Gemeinschaftssaunabend, wo mit seinen Nachbarinnen und Nachbarn saunieren könnte.
01:07:38: Die meisten Österreicher können sich das nicht vorstellen aber in Finnland gang und gäbe.
01:07:44: Meistens kann man sich diese Gemeinschaßsaunas auch buchen für sich selbst sozusagen was eine sehr schöne Sache ist.
01:07:52: Man geht ja häufig in der Sauna da.
01:07:53: wir hatten einen langen Vortrag auf einer Konferenz mal über die Physik und die Chemie des Saunierens.
01:07:58: und was mir eben hängen geblieben ist Wenn man geht in die Sauna, schwitzt gleich ist man nasser.
01:08:03: Alles ist nass aber das meiste was da auf der Haut eben ankommt ist einfach das Wasser aus der Luft, die noch in der Sauna ist weil mal die eigene Haut wenn die saune gut eingeheizt ist.
01:08:14: über mehrere Stunden ist die eigene haut die kühlste Oberfläche In der ganzen sauna weil unser körper schafft die trotz der hitze von außen immer noch auf sieben und dreißig grad zu halten.
01:08:23: dann Kondensiert da einfach das Wasser aus der Luft.
01:08:26: Das heißt, dass meiste was man auf der Haut hat ist gar kein Schweiß.
01:08:29: und es haben diese Forscherinnen und Forscher was übrigens Deutsche waren glaube ich herausgefunden indem sie einfach abstriche genommen haben sich den salzgehalt angeguckt haben von der haut und dann eben drauf gekommen sind dass das meiste Also es ist eine naheliegende Erkenntnis, aber sie wissenschaftlich bewiesen zu sehen ist doch auch immer wieder schön wenn's das gibt.
01:08:47: Wenn man sich einbildet, heute habe ich so viel rausgeschwitzt in der Sauna dann sollte man genauer hinschauen wie eigentlich fast überall im Leben.
01:08:54: Genau!
01:09:08: Der beliebte Hinweis der alles heute selber ein Hinweis wer mehr wissen möchte über die Seinsbassersauftritte vor dem Sommer in Kuchl, Stuttgart und Wien möge bitte am Ende der letzten Ausgabe nachhören.
01:09:21: Informationen über die Solos von soehrer Freistitter Martin Moda und mir findet man unter Sternengeschichten.live, Buntigam.at und MartinModa.at.
01:09:33: Das war's für diesmal!
01:09:33: Danke an die TU Wien & die Unikrats, die die Produktion des Podcasts unterstützen.
01:09:37: Danke an Hinrich Grote & Dominic Stolzenburg für die Auskünfte in Groß- und Klein.
01:09:43: Danke fürs Streamen, Downloaden, Abonnieren, Bewerten empfehlen, zerstäuben, messen, schwitzen, aufgießen, riechen... Streien, Enginieren, Asphaltieren und was immer man sonst noch in den Podcast anstellen kann.
01:09:54: Und möchte bis zum nächsten Mal!
01:09:56: Tschüss und habe die Ehre!
01:09:57: Bis zum
01:09:58: nächsten mal!
01:09:58: Ciao ciao!
01:09:59: Ja tschüss und auf Wiedersehen!