Science Busters Podcast

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Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Transkript

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00:00:00: Ausgabe, einhundertvierzig des Sciencebusters Podcasts.

00:00:04: Zehn Ausgaben also noch bis Hundertfünfzig Seit Beginn produziert mit Unterstützung der TU Wien und der Uni Graz.

00:00:11: Mein Name ist und war auch damals schon zu Beginn Martin Puntigam Und das ist Folge sieben unseres in der sogenannten warmen Jahreszeit wöchentlich servierten und insgesamt zeinteiligen Sommerspecial.

00:00:23: Anhand unserer FMV-Radiosendungen fragte Seinsbusters Live alles rund ums Klima, wollen wir in diesem für manche unerwartet heißen und trockenen Jahr dokumentieren wie wenig unerwartet die aktuellen Zustände tatsächlich sind.

00:00:38: Und warum man schon absichtlich wegschauen musste, um sie unerwortet zu finden.

00:00:42: Diesmal geht's um die Wirtschaft über die alle so gerne reden wenn Sie nicht über Verteilungsgerechtigkeit reden wollen oder Endlichkeit der Ressourcen oder Klimaschutz weil der freie Markt das meiste ja am besten selber regeln würde.

00:00:58: Leider hat der weltberühmte Freiemarkt aber immer wieder selber alle Hände voll zu tun und ist kaum in der Lage, sich um sich selbst zu kümmern – im Gegenteil!

00:01:06: Rückversicherungen müssen längst so tief in die Tasche greifen wie nie zuvor.

00:01:10: Zu wenig Wasser, wie aktuell heißt nämlich nicht nur dass immer mehr Kern- und Wasserkraftwerke immer weniger Strom liefern als erwartet sondern auch Ernteausfälle.

00:01:19: im großen Stil funktioniert unerwarteterweise, ohne ausreichend Wasser auch nicht ganz so gut.

00:01:27: Dem deutschen Verkehrsminister bleibt also nichts anderes übrig als das Lkw-Fahrverbot an Sonnen und Feiertagen aufzulockern – behauptet er zumindest!

00:01:36: Er sagt «Wir können das Wetter nicht beeinflussen aber wir können dafür sorgen dass unsere Wirtschaft besser durch diese schwierigen Wochen kommt».

00:01:45: Das Wetter?

00:01:46: Da hat er recht.

00:01:46: vielleicht nicht, aber beim Klima wäre es gegangen.

00:01:50: ziemlich einfach sogar.

00:01:51: Das weiß er vermutlich, aber wenn er es laut sagt dann teilt er vielleicht bald das Schicksal seines Vorgängers.

00:01:57: Natürlich könnte ein für Klima oder Verkehr zuständiger Minister nicht nur Ja-Mann oder Ausreden suchen und von einem außergewöhnlichen Jahr faseln.

00:02:05: Er könnte sich zum Beispiel viel mehr entschuldigen.

00:02:09: Verzeihung für die unnachhaltige Politik der letzten Jahre, die die Landwirtschaft zu schlecht auf die Klimakatastrophe vorbereitet hat.

00:02:16: Die sie allerdings vor allem durch die großen Massen der Erhaltungsbetriebe teilweise sogar selber mit verursacht hat.

00:02:22: Wir haben keine Zeit dafür gehabt, wir waren leider unter anderem in der Ablehnung von Renaturierung, Wetschewürsten und Klimaaktivistinnen ausgelastet.

00:02:30: Das könnte so einer sagen.

00:02:32: und dann vielleicht noch Als Zeichen unseres guten Willens führen wir mit sofortiger Wirkung ein Tempolimit ein.

00:02:38: Und beginnen, mit der schrittweisen Abschaffung von Massentierhaltungen und Großmastbetrieben.

00:02:43: erstens weil Fleischverzehr aus dieser Produktion mit einer der Haupttreiber der Klimakatastrophe ist und zweitens weil so mehr Anbaufläche für Nahrungsmittel frei wird.

00:02:53: Könnte er sagen?

00:02:54: Wer auch vernünftig Und würde ihn längst nicht zum linken Visionär und Vorkämpfer für eine gerechtere Gesellschaft machen, sondern eher einreihen auf dem Niveau seiner christlich-sozialen Vorgängerinnern aus den Siebziger und Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts.

00:03:08: Macht so einer aber nicht!

00:03:10: Weil natürlich wäre da der publizistische Bär los.

00:03:13: Aber um den erwartbaren Denunziationern des Boulevards und der Rechtsradikalen zu begegnen könnte sich ganz einfach mit dem Gesundheitsministerium zusammen tun und gleichzeitig etwa ein Rauchverbot in Gastgärten einführen helfen.

00:03:27: Und zwar nicht nur in ihnen, sondern auch im Umkreis von sagen wir zwanzig Metern rundherum.

00:03:33: Das müsste schon mit dem Teufel zugehen wenn die rechten und rechtsradikalen Kapazunder im und außerhalb des Boulevards darauf nicht ansprengen.

00:03:40: Darüber vielleicht sogar vergessen dass sie eigentlich fürs Rasen auf den Autobahnen sind und das Wienerschnitzel am liebsten heile gesprochen hätten!

00:03:49: Freiheitsliebend, wie sie sind.

00:03:51: Das funktioniert nie.

00:03:52: und nehmen wir glauben Sie?

00:03:53: Naja so was passiert eigentlich dauernd das emotional bewirtschaftbare Ideen lanciert werden als Ablenkungsmanöver ohne dass den Vortragenden sofort dafür die Zurechnungsfähigkeit abgesprochen wird.

00:04:06: gerade erst hat die industriellen Vereinigung Österreichs im Namen ihrer Kundschaft gefordert Feiertage abzuschaffen damit die Menschen für sich ein bisschen mehr arbeiten können Auf der anderen Seite Vermögenssteuern einzuführen, damit man die Menschen, die gefälligst mehr hacklen sollen im Gegenzug auch ein bisschen besser bezahlen könnte.

00:04:23: Darauf haben sie bei der Industriellenvereinigung leider wieder vergessen.

00:04:27: Übrigens der Industrielenvereinigenung, die einen rechtsextremen Volkskanzler eigentlich eh ganz cool gefunden hätte.

00:04:34: und wenn solche so ein einfaches Manüber beherrschen um von ihrer Mitverantwortung an der Klimakatastrophe abzulenken dann kann es eigentlich nicht zu schwer sein.

00:04:44: Leider wird man aber weiterhin Zeug hören, wie das wir uns Klimaschutz nicht leisten können.

00:04:49: Ersten müsse es der Wirtschaft wieder gut gehen – was allerdings ein Druckschluss ist!

00:04:54: Nur um die Schäden in der Landwirtschaft durch die Trockenheit zu bedienen muss die Hagelversicherung in Österreich bekanntlich heuer rund eine Milliarde Euro aufbrengen und da sind die Waldbrände und Murenabgänge der letzten Woche noch gar nicht mitgerechnet.

00:05:08: Und die Hagelfersicherung zumindest in Österreich ist kein Privatvergnügen sondern wird zu fifty-fünfzig Prozent aus Steuermitteln bestreiten.

00:05:16: Also auch wer keinen Ernteausfall bei seinen Balkonkreitern hat, zahlt mit und das wird nicht weniger werden in Zukunft sondern mehr.

00:05:25: Längst sind deshalb Investitionen in sogenannte Naturkatastrophen zum lohnenden Geschäft geworden eine Art Klimakasino in dem Versicherungen Katastrophenanleihen ausgeben so genannte Cat-Bonds um genügend Geld für den Ernstfall zu haben.

00:05:40: bleibt der Ernstvoll gibt's Rendite, dritte ein ist das Geld zwar weg aber die Versicherung nicht gleich pleite.

00:05:46: Wenn es allerdings von Gesetzgeberseite keine Schranken gibt können Versicherungen und Banken dadurch so groß wären dass sie irgendwann too big to fail sind mit dem bekannten Ergebnis aus der sogenannten Bankenkrise und dagegen sind die Summen für den Klimaschutz die wir uns angeblich nicht leisten können schon fast eine Metziee.

00:06:06: Natürlich ist so ein Jahr wie heuer katastrophal und selbstverständlich muss man Maßnahmen ergreifen um zu helfen.

00:06:12: Nur, unerwartet war daran gar nichts!

00:06:16: In der FMV-Sendung vom eighthundzwanzigsten April zwanzivundzwantig haben Sigrid Stagel Andreas Jäger und ich deshalb unter anderem beantwortet was meint man eigentlich wenn man die Wirtschaft sagt wieso isst klimaneutral zu werden sechsmal billiger als so weiterzumachen wie bisher?

00:06:33: Und dass das Jahr für die Hagel-Versicherungen noch ein Schnäppchen war.

00:07:10: Herzlich

00:07:15: Willkommen zur Ausgabe der Frag-Designs-Bastels Live am April, den Jüngsten.

00:07:22: Vor wenigen Wochen haben wir schon gedacht endlich kommt Bewegung in den Klimaschutz.

00:07:26: Zitat die Zeiten haben sich verändert, die Probleme haben sich verändert und weiter.

00:07:30: wer das ignoriert verschließt die Augen.

00:07:32: wegschauen hilft nichts.

00:07:33: schön reden

00:07:34: auch nicht.

00:07:35: Und das haben nicht wir als Seinsmaßers gesagt oder Leute aus der Klimaforschung, sondern das ist gekommen aus der Geschäftsführung der Wiener Volkspartei.

00:07:42: Bislang eher nicht verdächtig sich besonders gern und intensiv von sinnvoll mit Klimaschutz auseinanderzusetzen aber leider es ist nicht um Klimaschutz gegangen, sondern wieder nur Ausländer raus Schade.

00:07:52: Und der Gerechtigkeit halber muss man allerdings sagen, seit euer Vermismus illegitime Migration erfunden worden ist, scheniert sich kaum noch jemand dafür müssen doch wir uns wieder am Klimaschutz kümmern und das tun wir auch in der kommenden Stunde und beantworten unter anderem kann man innerhalb planetarer Grenzen überhaupt wirtschaftlich erfolgreich sein?

00:08:09: was passiert wenn da Akku ausgeht?

00:08:11: wie sommerlich wird da kommende Sommer?

00:08:12: Und wie kraftvoll ist Wasserkraft wenn es zu wenig Wasser gibt Mit mir im Studio Sigrid Stagl, Ökonomin und amtierende Wissenschaftlerin des Jahres.

00:08:22: Hallo?

00:08:23: Hallo!

00:08:23: Und wieder mal Andreas Jäger, Metrologer, Wissenschaftskommunikator – hallo!

00:08:27: Hallo!

00:08:28: Produzentersendung

00:08:29: Raina Sprengerschmidt am Telefon.

00:08:31: Anna Deiratsbacher die Telefonnummer unter der wir eine Stunde lang zu erreichen sind, Null Achthundert Zwei Zwei Sechs

00:08:38: Neun Neun

00:08:39: Sechs.

00:08:39: Deine Frage

00:08:40: an die ScienceBusters via WhatsApp.

00:08:46: Hallo Frau Stagel,

00:08:47: hallo Herr Jäger.

00:08:48: Meine Frage

00:08:49: zum Thema Klima ist

00:08:50: gibt es grünes Wirtschaftswachstum und wenn ja wo hätte

00:08:54: das seine Grenzen?

00:08:55: Die größer!

00:08:56: Danke vielmals Steffi für die.

00:08:59: ähnliche Frage haben wir von CHINK-Vierundachtzig bekommen Gibt es klimafreundliches Wachstums der Wirtschaft?

00:09:04: Sieh jetzt Stagl du bist seit fünfundzwanzig Jahren in der Forschung für ökologische Ökonomie Tätig, wenn es um die Wirtschaft geht.

00:09:12: Man hört ja immer DIE Wirtschaft!

00:09:14: Was versteht ihr da unter DIE Wirtschaft?

00:09:17: oder gibt's DIE Wirtschaft überhaupt?

00:09:19: Die Wirtschaft sind wir eigentlich alle.

00:09:21: Das sind Haushalte und wir sind alle Mitglieder von Haushalten.

00:09:25: Wir betätigen uns wirtschaftlich indem wir Dinge verkaufen und dann gehören natürlich die Unternehmen im privatwirtschaftlichen Eigentum dazu Industrieunternehmen, Dienstleistungsunternehmen und so weiter.

00:09:35: Dann gehört aber auch der öffentliche Sektor dazu, der in Österreich auch beträchtlich ist oder auch in den meisten OECD-Ländern beträglichen Ausmaß einnimmt.

00:09:43: Und dann gehört aber auch noch ein Teil der Wirtschaft dazu, den wir eigentlich oft nicht berücksichtigen.

00:09:47: Das sind nämlich die ganzen freiwilligen Arbeit-, Gemeinschaftsarbeit-, Subsistenz-Arbeit.

00:09:52: Das ist etwas was nicht ins Bruttoinlandsprodukt reingerechnet wird.

00:09:54: Was aber auch wirtschaftliche Tätigkeiten sind und das fällt uns eigentlich erst dann auf wenn es nicht mehr passieren wie sehr sie fehlen.

00:10:01: Also wenn gesagt wird man muss die Wirtschaft entlasten, dann ist da schon ein sehr eingeengtes Gesichtsfeld

00:10:07: Ja.

00:10:08: Was damit oft gemeint ist, dass die unter die privatwirtschaftlichen Unternehmen entlastet werden sollen.

00:10:14: aber irgendwie wenn man es ernst nimmt und richtig definiert dann mischt man ja eigentlich uns alle entlasten und das geht sich halt dann irgendwann nicht aus.

00:10:23: Um auf die Fragen zurückzukommen wir bekommen ein klimafreundliches Wachstum der Wirtschaft grünes Wirtschaftswachstums und wo sind die Grenzen?

00:10:30: Kann man die Frage beantworten?

00:10:32: Ich werde es versuchen.

00:10:33: Zuerst müssen wir mal definieren, was Wirtschaftswachstum ist.

00:10:35: Das ist ganz eng definiert nämlich Bruttoinlandsprodukt also die Güter und Dienstleistungen in den innerhalb eines Jahres, innerhalb eines Landes hergestellt und verkauft werden über Märkte.

00:10:45: Das heißt das ist ein Produktionsmaß wie viel wir produzieren und übermärkten?

00:10:50: verkaufen.

00:10:52: Das ist eigentlich eine historisch gesehen, eine relativ junge Kategorie, dass wir so nach Wirtschaftswachstum sterben.

00:10:58: Eigentlich die letzten siebzehnte Jahre erst.

00:10:59: Die OECD hat da mich die Rolle gespielt in diese Idee zu manifestieren.

00:11:04: Dann haben wir ein paar Jahrzehnte gehabt, wo Wirtschaftswachstum eines von vielen wirtschaftspolitischen Zielen war.

00:11:09: Unter anderem wie Arbeitslosigkeit, Inflationsbekämpfung, Umweltschutz, die Verteilungsgerechtigkeit und eben auch das Produktionsmaß des Wirtschaftswachsen.

00:11:18: Seit den Achtziger, neunzeiger Jahren ist es aber ein bisschen gekippt und man geht davon aus dass so lange wir Wirtschaftswacht haben sind alle anderen Ziele automatisch damit mit erfüllt.

00:11:28: Gibt es der Wirtschaft gut, geht es uns allen gut?

00:11:31: Das

00:11:31: ist ein Slogan, der dazu passt.

00:11:32: Genau!

00:11:33: Was ein bisschen verkürzt ist... Weil wenn man sich die sozial- wissenschaftliche empirische Literatur anschaut gibt's manche Faktoren, die uns in der Gesellschaft wichtig sind, die positiv korrelieren mit Protoninlandsprodukt.

00:11:43: Manche korreleyern negativ mit Protonenlandspunkt zum Beispiel viele Umweltfaktoren und dann gibts andere gesellschaftlicher Teilhabe beispielsweise was nix mit Protonianladsprodukten zu tun haben, das war auch wichtig für die Gesellschaft.

00:11:53: D. h., so einfach ist es nicht, gehts der Wirtschaftsgut?

00:11:58: Wir sind auf einem Planeten, mehr Planeten können wir zwar anschauen und beschreiben aber nicht bewohnen und bewirtschaften.

00:12:05: Das sind die Grenzen unseres Wirtschaftens.

00:12:08: Gibt es da klimafreundliches Wirtschaften?

00:12:10: Weil es gibt ja jedes Jahr relativ früh schon den Tag an dem eigentlich die Ressourcen, die der Erde wieder herstellen kann, erneuern kann ausgeschöpft sind, gibt sowas wie ökologisches oder grünes Wirtschaftswachsam überhaupt.

00:12:22: Es gibt grüne wirtschaftliche Entwicklung oder erfolgreiche Wirtschaften innerhalb von planetaren Grenzen.

00:12:28: Ob das dann mit Wirtschaftswachstum einherge ist eine zweite Frage, weil für mich ist ein Wirtschaftswachsen im Mittel zum Zweck und nicht dein Ziel alleine.

00:12:37: Es ist interessant wenn man in der Geschichte sich anschaut was uns gelungen ist wenn wir an Grenzen gestoßen sind.

00:12:42: zb Ressourcen waren nicht mehr verfügbar oder wir konnten eine gewisse Technologie nicht mehr nutzen.

00:12:47: Dann ist uns etwas anderes eingefallen.

00:12:49: Zum Beispiel hat die EU die Glühlampe, die ja eigentlich keine Glühlampen... also sie haben geklühlt.

00:12:55: Sie haben Wärme produziert hauptsächlich und ein bisschen Licht auch.

00:12:58: weil die so ineffizient waren sind sie von der EU zum Beispiel verboten worden Obwohl es keine bessere Technologie gab.

00:13:04: Es gab diese Energiespar-Lampen, die waren fürchterlich.

00:13:06: Die haben ewig lange gedauert bis man in Raum reinkommen ist, bis er mal hell geworden ist, die haben Gwecksilber drinnen gehabt, das ist eine ganz schlechte Technologie.

00:13:13: Und nach wenigen Monaten oder einem Jahr gab's dann LED-Lampen die super sind, sehr effizient.

00:13:19: Verschiedenste Töne von Licht produzieren können und so weiter.

00:13:22: Das heißt immer wieder in der Menschheitsgeschichte haben wir es beobachtet wenn wir an Grenzen stoßen fällt uns was Neues ein.

00:13:28: nur wir müssen diese Grenzen spürbar machen.

00:13:31: Derzeit tun wir so, dass man diese biophysischen Grenzen immer weiter rausschieben könnte.

00:13:35: Weil das was jetzt unter Technologieoffenheit propagiert wird ist ja eigentlich das, nämlich dass man etwas Neues erfindet wenn man in Not oder Schwierigkeiten ist.

00:13:44: aber bedeutet im politischen Alltag das Gegenteil?

00:13:47: Nämlich dass man so weitertut wie bisher und sich eben dieser Grenzsetzung vor allem auf gesetzlicher Basis widersetzt.

00:13:55: Technologieoffenheit ist ein gutes Konzept für ganz neue Ideen.

00:13:59: Also im Innovationsprozess, ganz am Anfang, da wo man noch nicht weiß welche der Ideen sich durchsetzen will, welche der Idee wirklich am produktivsten ist für unsere Gesellschaft.

00:14:07: Da macht es Sinn, Technologie offen zu sein weil wir noch nicht wissen welcher die Beste ist.

00:14:11: dann, wenn es beginnt das man Infrastrukturen aufbauen muss.

00:14:14: Dann macht es Sinn dass man sich entscheidet weil parallel Infrastruktur für mehrere Technologien aufzubauen ist gesellschaftlich verschwenderisch.

00:14:21: Sollten wir nicht machen?

00:14:22: Aber

00:14:22: das ist ja das was genau jetzt auch passiert in dem die einen sagen Elektromobilität und Elektrizität ist die Zukunft die anderen sagen Wasserstoff ist viel viel besser.

00:14:30: Die dritten Reden von grünem Gas da basiert ja genau das

00:14:34: Genau, das sollte man sich mittlerweile festlegen.

00:14:36: Sonst müssen wir mehrere Infrastrukturen aufbauen.

00:14:39: Das ist eine Verschwendung von gesellschaftlichen Ressourcen.

00:14:41: Und Zeitverlust!

00:14:42: Ein massiver Zeitverlass, den man Energien auch da drüber reinsteckt und wo man eigentlich schon sehen könnte dass es nicht wirklich funktioniert aber.

00:14:49: Also klimafreundliches Wachstum der Wirtschaft um die Frage von Ching-IV zu beantaten ist eigentlich bestenfalls ein Gesümmeron aber eigentlich ein Paradox.

00:14:58: Na ja, theoretisch ist es schon vorstellbar.

00:15:00: Weil wenn wir zum Beispiel wirklich ganz effizient werden in der Ressourcen-Nutzung.

00:15:04: Wirklich eine Kreislaufwirtschaft haben!

00:15:06: Die gesamten Energieverbraucher für neuer Bayern umgestellt haben.

00:15:10: Grünen Wasserstoff auch aus einer neuen Bahn produzieren und so weiter... Dann ist das schon vorstellbar dass wir grünes Wachstum haben können.

00:15:16: nur leider sind wir davon noch sehr weit entfernt Und derzeit haben es ungefähr ein Drittel der Staaten geschafft, weiterzuwachsen und trotzdem zum Beispiel die CO-Zweihemissionen zu reduzieren.

00:15:28: In absoluter Einheiten zu reduziern!

00:15:30: Also nicht pro Einheit pro Tourinlandspolitik, das haben mehr Länder geschafft aber in absoluten Einheiten so zu reduziert.

00:15:35: Aber das Problem ist dass selbst die, als die Erfolgsländer hochstilisiert werden, reduzieren zwar die Emissionen, aber in so einem Ausmaß, dass sie irgendwann im Jahr zwei tausend achtzig, zweitausendeinhunderts oder zweitausend zweihundert dekarbonisiert haben.

00:15:48: Das heißt viel zu spät.

00:15:50: Manche Länder gibt es schon ein paar Vorzeigeländer, aber das sind ganz wenige.

00:15:53: Welches

00:15:54: zum Beispiel?

00:15:55: Ja, ist eines was ich immer wieder genannt habe das Dänemark Schweden.

00:15:58: Die haben halt schon sehr früh angefangen wirklich klare Umweltpolitik Klimapolitik zu machen.

00:16:02: Haben sich aber auch dadurch dass sie weiterhin wirtschaftswachsam und relativ vom Ausmaß produziert haben die Erfolge der Klima- und Umweltpolitik teilweise wieder reduziert.

00:16:10: Aber Dänemarck hat zum Beispiel in den letzten, es waren in dem Fallen von zwanzig Jahren die Emissionen um einundvierzig Prozent reduzieren.

00:16:16: Das ist schon richtig cool!

00:16:17: Nur das muss man auch fortsetzen so im Ausmaus von sieben bis zehn Prozent Emissionsreduktion pro Jahr.

00:16:23: Das ist das, was wir brauchen.

00:16:25: Und da muss man natürlich aufpassen, wie differenziert vorgeht in reichen Ländern.

00:16:28: Ist das erforderlich?

00:16:29: Weil wir haben schon viel länger Zeit gehabt, Infrastrukturen aufzubauen, Technologien aufzubahren, Fähigkeiten aufzubauern um uns umzustellen.

00:16:36: In ärmeren Ländern, denen muss man noch länger die Möglichkeit geben, Wirtschaftswachstum zu produzieren und Armut zu kontakarieren.

00:16:43: Ja,

00:16:44: das ist halt das Problem, in dem wir momentan sehen... Die Zeit ist eben nicht mehr da, um langsam vorzugehen und so langzeitzulassen.

00:17:02: Österreich ist leider bezüglich Klimapolitiker Nachzügler bis in den letzten drei Jahren.

00:17:07: Da hat man dann wirklich die Emissionsreduktionen im Ausmaß von ungefähr sechs Prozent gesehen pro Jahr.

00:17:12: D.h.,

00:17:12: Klimapolitik kann schon gelingen, die Klima-Politik kan schon wirken.

00:17:16: Aber in Österreich haben wir es von zwei Jahrzehnte und neunzehntig bis zu zweieinzwanzig nur geschafft, die Emissionen zu stabilisieren, z.B.

00:17:24: noch deutlich höher.

00:17:25: D. h. also die Reduktion auf dem Reduktionspfad werden wir schauen, ob wir jetzt draufbleiben.

00:17:30: Wie gesagt, der letzten zwei Jahre waren minus sechs Prozent.

00:17:33: Muss man aber dazusagen dass das war mein Winterwand und auch eine Rezession.

00:17:36: Das heißt, dann wünscht man es warme Winter und weiterhin Rezessionsjahre damit wir unsere Klimaziele einhalten könnten.

00:17:54: Jetzt habe ich gerade gedacht, ihr habt es gefunden was sie jahrelang auf die Weihnachtswunschliste schreiben kann.

00:17:58: Bitte Rezession aber sicher du wirst nicht einverstanden?

00:18:01: Nein gar nicht!

00:18:03: Rezission liefert uns zwar den Mengeneffekt reduziert also die Emissionen hängen davon ab wie viel wir produzieren aber auch wie Kohlenstoffintensit wir produziern.

00:18:13: das heißt dabei mal weniger produzieren.

00:18:15: wegen der Rezition heißt es aber jetzt nicht dass das ein Erfolgsprogramm ist bezüglich Klima- und Umweltschutz.

00:18:20: Deswegen habe ich zum Beispiel zuerst auch nicht das Jahr zwanzig genannt, weil da haben wir auch wegen Corona-Fabriken geschlossen.

00:18:26: Verkehr verboten und Leute eng sperrt.

00:18:28: Das sind die Emissionen gesunken.

00:18:29: aber das ist natürlich keine Klimaerfolgspolitik sondern was wir brauchen ist sehr wohl die gesellschaftlichen Bedürfnisse so gut wie möglich zu befriedigen und das können wir in unserer derzeitigen Wirtschaft mit einer Rezession nicht gut Aber trotzdem innerhalb der Planetaren Grenzen bleiben.

00:18:47: Und Peter Victor von der kanadischen Ökonom hat das genannt Managing without growth, slower by design not disaster.

00:18:54: Wir sollen unsere Wirtschaft so darauf umstellen, dass wir unsere gesellschaftlichen Bedürfnisse befriedigen können ohne Wirtschaftswachstum auskommen.

00:19:01: Aber nicht mit Disaster, also nicht mit Crash Course die Wirtschaft runterfahren sondern die Strukturen so umbauen sozialen und die physischen Infrastruktur so umbauend das wir Wirtschaftswachtung nicht mehr brauchen.

00:19:13: Das heißt, dass man diesen Mengeneffekt rausnehmen aber dosiert in einer Form, dass noch besser die gesellschaftlich bedürftige Bedürflisse befriedigten, aber innerhalb der physischen Grenzen bleiben

00:19:22: kann.

00:19:23: Wirklichkeit, wenn die Eltern die ganze Zeit streiten ist der erweiterte Selbstmord nicht die Lösung der Wahl sondern da soll man andere Wege fehlen.

00:19:31: Also Rezession soll man sie nicht wünschen.

00:19:34: einen schönen Sommer um da über so leuten wünscht es sich viele Menschen.

00:19:39: Aber Andreas Jäger er soll auch nicht zu schön sein oder?

00:19:43: Ich bin da ein bisschen ein gebranntes Kind.

00:19:46: ich schaue ein bisschen aber ein bisschen Respekt vor dem Sommer Die Voraussetzungen sind nicht so gut.

00:19:51: das könnte ziemlich arg werden.

00:19:52: Also zum einen sind die...

00:19:54: Was ist ziemlich arg?

00:19:56: Es könnte unter Umständen ein sehr trockener Sommer werden.

00:19:59: Das ist eben die Frage, da müssen wir genau schauen was da passiert.

00:20:02: Wir hatten ja letztes Jahr auch einen trockenen Sommer und dann zwei Überschwemmungen aber vorher war es sehr trocken.

00:20:06: Die Hagelversicherung hat hundert Millionen ausgegeben an Ernteschäden und Dürreschäden Aber das ist... Also

00:20:11: dem nicht nur für Hagelschäde sondern die Hagelfersicherung ist auch für höhere Schäden absolut!

00:20:15: Absolut Ja diese sind generell versichere Landwirte quasi auf alles Und Dürre ist immer der größte Schaden.

00:20:20: Der Hagel ist am meisten.

00:20:21: so grob gesagt, jetzt halob gesagt weil der Hagel ist oft sehr punktuell und Dürre das kann ganz viel österreich betreffen oder auch mal etwas davon ja.

00:20:30: Und Heuer mache mir ein bisschen zu Agnes.

00:20:31: zwei Gründen die langfristmodelle vom NCM Westsee.

00:20:34: Die ECMWF zeigen ganz einen der die nächsten Monate alle überdurchschnittlich warm bleiben.

00:20:39: Das ECM WF das European Central Center for Medium Range Weather Forecast.

00:20:44: Also die europäische, nahe die europäischen Wetterzentrale quasi.

00:20:47: Das ist ja eines der besten Modelle.

00:20:49: Klimamodelle dass wir haben also Wettermodelle und auch Saisonpognosemodelle.

00:20:54: ist auf Wärme, die prognosizieren nicht Feuchtigkeit.

00:20:57: Weil das ist so unsicher.

00:20:58: Das wissen Sie jetzt aber... Die Monate werden überdurchschnittlich warm sein und zwar mit dem neuen Klima, nicht rennen von den Achtzigern, sondern von den Nullerjahren, werden über durchsinnig

00:21:05: warm sein.

00:21:05: Wie vergleichst du zu dem wie es in dem Jahr tausend schon warm war?

00:21:08: Und nicht wie im vorigen Jahrhundert?

00:21:10: Sehen wir im obersten Drittel dieser warmen Sommer drin!

00:21:12: Also, wie warm ist die

00:21:13: Frage?!

00:21:14: Aber das wird dann überdurschnittlich warmer Sommer.

00:21:15: Schaut sehr so aus!

00:21:16: So, und zwar mir da noch hoher Wahrscheinlichkeit So, das ist das eine.

00:21:19: Das heißt ich habe mehr Verdunzungen und habe einmal schon größere Türe gefahren.

00:21:22: Aber jetzt kommt noch.

00:21:23: was mir Sorgen macht, ist der Winter.

00:21:24: Wir hatten einen extrem trockenen Winter mit extrem wenig Schnee, das zum Schmelzen nichts mehr da.

00:21:29: Der Bodensee

00:21:30: z.B.,

00:21:30: hat dann ein Tiefstand im Wasser, in deutschen Deutschen See Bodenseee uf'a vierzigjähriges Tief Weil normalerweise müsste jetzt ja die Schneeschmelze voll einsetzen und der Begel steigen, aber der ist in den letzten Monaten gesunken.

00:21:41: Er fängt erst jetzt langsam an zu steigen.

00:21:43: Warum ist er gesunken?

00:21:44: Weil im Winter schon alles abgeflossen ist und kein Schnee also sehr viel da ist!

00:21:48: Also der Schneemangel wird uns große Sorgen machen... In Niederösterreich ich war in der Tire jetzt bei einem Kleinwasserkrachtwerk das war lustig Und haben gesagt wie geht es euch?

00:21:56: Ja übern Winter ist ganz gut gegangen obwohl's nicht geregnet hat weil noch viel Grundwasser da ist vom Hofwasser im September.

00:22:03: Das ist voll, aber dieses Grundwasser wird uns glaube ich nicht über den Sommer retten.

00:22:09: Also die haben jetzt schon teilweise ein Viertel vor dem was sie üblicherweise produzieren.

00:22:14: Aber es ist viel produzierend und einfach weniger Wassermenge da ist.

00:22:18: also das heißt dass wir brauchen diesen Sommerwirt wenn die Leute in Mechammern wissen irgendwie werden Regen brauchen gut verteilt damit auch wirklich reinzickert und bitte nicht wie letztes Jahr diese Diese wirklichen Bomben, wir hatten ja auch vorhin in Österreich schwerste Unwetter.

00:22:32: Wirklich schwerste Umwelten, wenn ich da denken kann, Sankt Anton Amarberg was da abgangen ist oder aber auch an muss schwerste Monat so punktuell also was wir nicht brauchen.

00:22:39: Wir brauchen eben das schön verteilte Aber das ist der Klimawandel.

00:22:42: Das kein Wunsch ganz

00:22:42: selbst.

00:22:43: Aber wünschen kann man sie es, aber die Wahrscheinlichkeit dass sogenannte Extremwette Ereignisse aus sich hören und nicht das machen was Extremwettereignisse machen ist gering

00:22:51: ist auf jeden Fall gering als früher.

00:22:53: Dass ihr eben genau das Gesicht des Klimawandels, dass ihr eben diese langen längeren Druckenphasen habt.

00:22:58: dafür kommt dann der Regen auf einmal.

00:22:59: im Schnitt habe ich eh gleich viel geregnet aber punktuell aber eben viel in kürzeren Zeitraum sehr viel mehr.

00:23:06: da gibt es eine Überschwemmung und jetzt kann nicht so gut versichern das heißt der Grundwasserkörper wird nicht zu gut aufgebaut.

00:23:11: ununterhund also das ist ja ich bin schon gespannt.

00:23:13: ich meine sie sind eine Geschichte die wir jetzt jeden Sommer entweder warten dürfen.

00:23:16: das ist das neue Klima.

00:23:18: Die Kombination ist extrem ungünstig.

00:23:20: Sehr heißer, ein trockener Sommer und eine trockene Winter davor.

00:23:24: Das heißt es gibt viel zu wenig

00:23:25: Wasser... Das sind die tödliche Kombinationen der Alpen in der Wasserturm Europas.

00:23:29: Der Schnee, der sich da ansammelt, der regnet sowieso.

00:23:32: aber im Winter vor allem in größeren Höhen sammelt sich ganz viele Schnee an und verdient Leben die Flüsse.

00:23:38: Und das hat sie aber geändert!

00:23:39: Wir haben weniger Schnee.

00:23:40: An der Tayha hat er mir gesagt, ja der Wasserkraftwerk ist seit vierzig Jahren wird die Teier immer ein bisschen trockener.

00:23:47: Er hat gesagt, da waren die Wasserschneiden so dass zwei bis drei Wochen in seinem Kleinkraftwerk kein Strom produzieren konnte.

00:23:53: Jetzt sind sehr oft zwei bis dreiein Monate was im Sommer nicht geht weil dafür den Winter ein bisschen mehr aber im Sommer weniger.

00:23:58: also das ist es eine schlechte Kombination.

00:24:01: kein Schnee und ein heißer Sommer.

00:24:03: Und das tut ja auch vielen Wäldern, vielen Bäumen nicht gut.

00:24:07: nicht nur weil's dann so trocken ist dass sie leichter abbrennen wenn er mal auf Feuer entfacht ist sondern fichten.

00:24:14: Also alle Pflanzen brauchen Wasser, aber Fichten brauchen besonders viel Regen an der Oberfläche.

00:24:19: Ja ja die Wälder das ist auch so ein Ding wo man jedes Jahr aufs Neue Sorge macht weil wir haben halt viele Fichtenwäldern, das ist eine Forstkultur und sind Flachwurzler.

00:24:29: denen nützt Grundwasser gar nicht wirklich was, weil sie da gar nicht runter versorgen sich oben, dass es genug gibt.

00:24:35: Und da reicht der Trockenphase von ein, zwei Monaten um die Waldbrandgefahr extrem zu erhöhen.

00:24:40: Wir haben eine höhere Waldbrand-Gefahr als früher und das könnte auch Heuer wieder zuschlagen.

00:24:45: Nichts genaues weiß man nicht aber bisschen alert bin ich schon!

00:24:49: Die Feuerwehren wissen es eh schon genau.

00:24:50: Das hat dann muss man wirklich halt fünf Jahre lang... jede Woche Weihnachten feiern und die Fichten loswerden, dann was anderes aufforsten.

00:24:57: Dann sind wir da auch auf der sicheren Seite.

00:24:59: Wird

00:24:59: im Übrigen gemacht?

00:25:00: Das wissen Sie ganz genau!

00:25:01: Es dauert nur ein langer Prozess.

00:25:03: Wenn das höchstwahrscheinlich ist, was kann das noch ändern?

00:25:08: Der trockene Sommer ist höchste wahrscheinlich alle Modellierungen deutend drauf hin aber Höchst Wahrscheinliches.

00:25:14: natürlich ein wissenschaftlicher Begriff für ziemlich sicher.

00:25:16: Aber gibt es noch eine Möglichkeit dass sie das ändert oder kommt?

00:25:20: Ja, also die Wahrscheinlichkeit.

00:25:21: Also wenn du im Casino wärst würdest du auf einen trockenen Sommer setzen weil rot zu einer Wahrscheinlichheit von siebzig-achtzig Prozent kommt und der Rest ist aber auch.

00:25:30: wahrscheinlich kann auch passieren.

00:25:31: es kann immer noch ein so kalter Sommer werden Aber die Wahrscheinlichkeit ist halt nicht sehr groß.

00:25:34: Du bist schlecht beraten wenn du auf Rot setzt.

00:25:37: wenn die Wahrseiligkeit siebzig Prozent ist

00:25:39: Entweder das Gesellschaftssystem so umstellen dass zumindest langfristig nicht noch schlimmer wird oder irgendwo in die Pfarrkirche gehen oder Kerze landzünden und hoffen, dass das hilft.

00:25:51: Und jetzt habe

00:25:56: ich jemanden am Telefon angekündigt.

00:25:57: Das war aber falsch!

00:25:58: Es war auf Facebook und zwar die.

00:25:59: Eva hat uns dort geschrieben oder Eva.

00:26:01: Ich weiß nicht genau wie man es ausspricht, aber nachdem ich Telefon- und Facebook verweckelt hab ist das wahrscheinlich noch der kleinere Mangling nämlich.

00:26:08: die Frage lautet warum wird das Thema KIP Punkte marginalisiert?

00:26:13: passiert nicht viel zu wenig um die Entwicklung, nämlich Kipppunkte zu stoppen.

00:26:18: Kipppunkt ist ein Begriff der in den letzten Jahren Karriere gemacht hat, der aber Verschiedenes bedeuten kann oder?

00:26:24: gibt es auf der physischen Seite, sondern zum Beispiel dass Korallenriffe eine Toleranz haben innerhalb eines relativ engen Temperaturspektrums und wenn wir über diese Temperatur hinausgehen wo wir schon dabei sind.

00:26:36: Dass man einen Großteil der Korallenrippe vermutlich verliert werden.

00:26:39: Das ist nicht ein marginaler Prozess, sondern das ist ja immer weiter und dann irgendwann kippt und dann haben wir eben keine Korallenrift mehr.

00:26:47: Keine Ahnung, das ist übrigens etwas ganz Wichtiges.

00:26:49: Es sind mehrere Funktionen für viele Teile der Marinen-Ökosysteme.

00:26:53: Das heißt es ist wirklich nicht nur deswegen haben wir heute nicht so schön zum Anschauen und da haben wir vielleicht Videos davon gemacht sondern das ist ein wirkliches Problem für mariner Ökossysteme Gibt auch andere Kipppunkte, die erst später kommen wie zum Beispiel das Aufdauern vom Permafrost.

00:27:06: Das kommt ungefähr als bei vier Grad.

00:27:08: Hoffentlich werden wir das nie erreichen in einem gewissen Ausmaß.

00:27:10: Wir haben es natürlich jetzt schon weil Methan dann auch entweicht aus diesen auftauchenden nicht mehr permanenten Frost.

00:27:17: Da wäre die Gefahr wenn man in diesem Kipppunkt erreichen dass wir wirklich eine Spirale haben die sehr negativer Wirkung hat.

00:27:25: in der Modellierung heißt sie positiver Feedback ist aber leider nicht so positiv für uns Weil mit höherer Temperatur steigt, die Temperatur vom Boden, wenn der Boden auftaut wird Methan in die Atmosphäre entlassen.

00:27:37: Methan ist ein sehr potentes Klima-Gas.

00:27:39: Das erhöht wieder die Temperatur und mehr Boden wird aufgetaut und so weiter.

00:27:43: Das heißt das ist so eine Feedback.

00:27:45: Der ist ungefähr bei vier Grad dann wird der richtig schlagend werden.

00:27:48: Bislang haben wir es ja vorher schon weil die Berge sind am Mehr oder weniger Streißel gucken, wenn ich es richtig verstanden habe diese vielen Fellstürzer gibt's ja deshalb, weil die Berggipfeln machen gegenden immer so... durchgehend gefohren sind wie sie waren.

00:28:01: Genau, also insofern die Kipppunkte, die kennt man und muss mal wirklich einen Blick drauf haben.

00:28:06: es gibt auch Kipppunkt ins Positive.

00:28:08: das heißt wenn man sich so die Transition anschaut die wir vor uns haben oder in der wir mittendrin ansehen... Also

00:28:13: den Übergang

00:28:14: den Übergang unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft dann gibt es zuerst einmal das Ernten der niedrig hängenden Früchte.

00:28:20: Das ist was einfach geht Effizienzmaßnahmen zum Beispiel zu ergreifen die Sinn machen weil sie die Emissionen reduzieren, weil sie Materialverbrauch reduzieren und auch Kosten sparen für die Unternehmen und für die Haushalte beispielsweise, dieses Ekel war dass man das tun sollte.

00:28:33: Es passiert aber nicht von alleine.

00:28:34: wir brauchen schon die richtigen Regelwerke dafür.

00:28:36: Das ist die erste Phase, zweite Phase ist dann wo es ein bisschen zäher wird und der dritte Phase ist aber wo positive Verfügepunkte wirklich wieder schlagen werden im Sinne von.

00:28:45: Wenn alle gelernt haben, wir müssen es anders tun.

00:28:48: Und das geht auch, dass wir Veränderungen vornehmen.

00:28:51: Wir können uns da positiv einbringen und es hat noch positive Auswirkungen auf uns bezüglich der Bedürfnisbefriedigung und natürlich auf die physische Natur.

00:28:59: Dass man dann wirklich sich zusammen tut gemeinsam Initiativen, wer greift, die Strukturen versucht, gemeinsam unzubauen usw.

00:29:06: Das sind dann positiver Kipppunkte, die er auch wieder geben kann.

00:29:09: Es gibt den Begriff der Kipppunkt in beide Richtungen.

00:29:12: einmal ist nicht so gut für uns andere mal ganz gut fürs Ausgehen.

00:29:14: Also positive Kippen im Alltag sind, man baut viele Radwege und dann fangen viele Leute an zum Radfahren.

00:29:20: Und die mehr Leute zum Rad fahren anfangen sehen das so viele mit dem Radfahren.

00:29:24: und dann nimmt der Satin einmal gern.

00:29:26: Zum Beispiel.

00:29:27: Genau schönes Beispiel.

00:29:28: Bei PV hat man es ja ganz gut gesehen.

00:29:30: Der Nachbauer bei V-Anlage denkt man sich oh da, das ist aber eh los, das hätte ich auch gerne.

00:29:35: Und so geht's los!

00:29:36: Man legt nicht mehr den Autoschlüssel am Land auf ein Tisch sondern spricht wer wie viel KWP kann dachten?

00:29:42: Das ist das Gesprächspunkt.

00:29:43: und wenn du das geschafft hast, dann brauchst du auch kein Regelwerk mehr.

00:29:46: Dann lauf das irgendwie für selber.

00:29:50: Und jetzt kommt der Speicher?

00:29:51: Ach so!

00:29:52: Du hast KWÜ aber schon ein Speicher.

00:29:55: Cool, da geht es zu im Auto Quartett in meiner Volksschulzeit.

00:30:00: Der Mensch braucht eine Erkennung und für das investiert er Geld.

00:30:03: Wer wird sonst dann überteuertes Auto kaufen?

00:30:05: wenn es nicht um einen Image-Transfer ging.

00:30:07: Du kaufst eine Zortare des Autos, das machst du nur weil sie alle cool finden und dich dann cool

00:30:11: finden.".

00:30:11: Die Transition der Übergang ist ein einfacher Wort für mich.

00:30:17: Den haben wir kurz vorher besprochen am Rande und haben einen Anruf bekommen von einem Landwirt, der sehr erzürnt war, weil die Fichten gut ausgestiegen sind aber offensichtlich im Wirtschaften große Vorteile bringen.

00:30:30: Die Fichte ist ein Traumholz.

00:30:32: Es ist leicht, man kann damit alle bauen als Bauholz verwenden.

00:30:35: Man kann da medische Stühle machen und es ist die Fichte.

00:30:37: wir werden so extrem vermissen aber das nützt uns ja nichts wenn sie nicht mehr gescheit wachst in den gewissen tiefen Lagen natürlich im höheren Lager wird sich halten.

00:30:44: Aber wie haben viele Fichtenwälder deswegen haben eine ganze Täler mit Borkenkäfer weil die Fichten dann sind wir zu trocken und sie können sich nicht mal gegen den Borkenkäfer wehren.

00:30:51: Das heißt wir müssen da was anderes hochziehen Und das ist nicht so einfach wie das.

00:30:55: die Duglasie die hält mir aus.

00:30:56: das auch ein tolles Holz.

00:30:59: Also eine Fichte ist grundsätzlich fast ein wertvolleres Holz, vielleicht als ein Buch.

00:31:04: Man ist einfach so schön grad wächst und man kann das maschinell gut bearbeiten vermutlich jetzt mal.

00:31:09: ich bin jetzt kein Förster aber ich weiß nur dass wir es halt ersetzen müssen und dass das die große Schwierigkeit ist ja.

00:31:14: Wenn

00:31:15: wir über den Übergang sprechen also ökonomischer Sicht ist es so, das ist eine Veränderung und Veränderungen brauchen wir zuerst einmal einen Grund.

00:31:23: Der Grund ist, dass wir klimaneutral werden würden.

00:31:25: in dem Fall haben wir einen sehr guten Grund.

00:31:26: Es ist aber, dass dieser Übergang organisiert werden muss.

00:31:29: Aus ökonomischer Sicht reden wir sehr oft über diesen Übergangen und die Kosten des Übergangs und reden nur darüber was es kostet und weniger was es uns bringt und vor allem was es ums kostet wenn man den Übergwang nicht schaffen.

00:31:41: das sind die Kosterfineactionen.

00:31:42: die kosten das nicht handeln's und das weiß man mittlerweile ja die kosten des übergangs sind beträchtlich.

00:31:49: weltweit sind das.

00:31:50: pro Jahr müssen wir investieren neun Billionen Dollar.

00:31:55: Das sind neuntausend Milliarden Dollar, das ist enorm viel Geld.

00:32:00: Derzeit investieren wir ungefähr zwei Billionen Dollar, also zwei von neun.

00:32:05: Ist noch nicht so super!

00:32:06: Aber wir zahlen nach sieben Billion Dollar für klimaschädliche Subventionen aus.

00:32:13: D.h.,

00:32:13: wenn wir schaffen die um zu dirigieren vom Braun auf Grün... Dann haben wir eigentlich schon die Kosten herinnen, also die Investitionen getätigt und nötig sind um diesen Übergang zu tragen.

00:32:23: Aber ist

00:32:23: diese Addition wirklich so einfach?

00:32:25: Die SIEM von der einen Seite auf die andere Seite vom Ist Gleichzeichen und dann ist alles gut?

00:32:28: Nein, alles andere als einfach weil da stehen keine Maschinen-Dresden dahinter ganz klar!

00:32:33: Und einfach die Leute zu überreden ja das tut es nicht mehr Rändeln jetzt tut es uns weiter also alles wofür?

00:32:39: oder Fusiliener Gitträger und vor allem manche Unternehmen Staaten oder Firmen, die besitzen ja diese Vorhaben von fossilen Energieträgern.

00:32:48: Die haben sie auf der aktiver Seite ihre Balance stehen und jetzt muss man sich dann überreden das abzuschreiben.

00:32:52: Die Geschichte ist nur wenn wir die ökonomische Geschichte fertig machen, sind die Kosten des Nichthandels ungefähr sechsmal so hoch.

00:32:59: Das heißt die Option, die manchmal vorgegaugelt wird, naja tun wir weiter wie bisher, dann entstehen diese Kosten des Übergangs nicht?

00:33:06: Die Option gibt es nicht!

00:33:08: Wir haben die Option, investieren wir in den Übergang oder tragen wir die Kosten des Nichts an?

00:33:13: Und diese sind deutlich höher als das, was man investieren müssen.

00:33:17: Also

00:33:17: es ist ein bisschen so wie wenn man eine neue Heizung braucht und man kauft aber keine neue Heitzung in der Hoffnung, dass man ihn nicht mehr heizen muss.

00:33:23: dann friert man halt.

00:33:24: Aber es löst sich das Problem mit von selber.

00:33:27: Schlimmsten Fall erst!

00:33:29: Das heißt, wenn jemand jetzt kommt und sagt, das ist alles zu teuer.

00:33:32: Wir können uns Klimaschutz nicht leisten.

00:33:34: Dann kann man dem immer oder der immer entgegenhalten ... Das Gegenteil können wir uns erst recht nicht leisten?

00:33:38: Genau!

00:33:39: Wir können es uns nicht leisten, nicht Klimaschutz zu machen.

00:33:42: Die letzte Frage klingt ökonomisch, ist aber gar nicht so ökronomisch.

00:33:46: Es geht um den Strom mit dem wir heizen.

00:33:49: Aber es geht nicht um einen Strompreis sondern um einen anderen Strom.

00:33:52: Der Alex ist in Leutern.

00:33:53: Hallo Alex!

00:33:57: Meine Frage war,

00:33:58: es geistert immer

00:34:00: herum der Golfstrom Briefe zusammen und damit hätte ich eine massive Erwärmung

00:34:05: versus Erbricht.

00:34:07: Also er bricht zusammen

00:34:09: und dann gibt

00:34:10: es eine Abkühlung

00:34:11: oder nicht zusammen und das bleibt

00:34:13: bei der Erwährmung.

00:34:14: Das hätte ich gerne eure Einschätzung oder Meinung dazu.

00:34:17: Danke vielmals, ganz kurz noch.

00:34:18: Ich habe unlangs der ewige Spieße von Oedon von Horwald Glesner, Buch hast du, da ist auch schon die Abschwächung des Golfstromes vorgekommen.

00:34:26: Das ist also offensichtlich wirklich was wir schon lange in den Köpfen der Menschen herum geistert.

00:34:31: Dazu gekommen ist Amok als schönes Akronym und mit verschiedenen Auskunftsmöglichkeiten.

00:34:37: Naja, es ist auf jeden Fall der Golfschirm hat ein Rieseneffekt.

00:34:39: Das wissen wir!

00:34:40: Deswegen ist auf gleicher Mehres nicht mehr so geografischer Breite zwischen Rom und New York sind da gleich komplett unterschiedliches Wetter.

00:34:47: Rom ist wesentlich wärmer.

00:34:48: das hat viel mit dem Golfstrom beziehungsweise weiter geführt eigentlich Nordatlantiksturm zu tun diese Warmwassermassen die nach Norden geführt werden Und die wären eigentlich noch Norden gesogen weil dort ist ein südlich im Bereich von Grönland Südspitze, so in dem Bereich gibt es eine tiefen Wasserproduktion.

00:35:05: Da stürzen mehrere Millionen Liter Wasser pro Sekunde ab in die Tiefe und das saugt von Süden die warme, da ist das warme Wasser an.

00:35:11: Und das ist eine Zentrale Heizung.

00:35:12: Die Hammer hilft?

00:35:13: Die ist auch immer wieder mal zusammengebrochen.

00:35:14: weil wenn ich jetzt diese salzhaltige Wasser, dass da die Tieferstürzzeit schwer ist, verdünne mit Schmelzwasser von den Gletschernetz zum Beispiel eben von Grönland.

00:35:25: Wenn ich das verdunne dann kann es irgendwann das auch wieder Kipppunkt zu leicht werden, das eben aufhört, abzustürzen Und dann hört auch der Druck von Süden auf und dann wird es eine Abkühlung bringen.

00:35:35: Jetzt gab's letztes Jahr eine Studie, die gesagt hat ja das ist gefährlicher als wir glauben.

00:35:39: Demnach ist der Treiberseffekt aber nicht abgesagt logischerweise.

00:35:44: große Auswirkungen für Nord- und Nordosteuropa, also für Skandinavien ganz extrem.

00:35:50: Aber es reicht durchaus bis Österreich.

00:35:53: Die Sommer sind gar nicht so betroffen, die ist trotzdem sehr heiß.

00:35:57: aber der Winter wäre dann in Wien wenn das passieren würde wie jetzt am Alberg auf zwei tausend Meter.

00:36:03: Es hätte vor allem auch große Auswirken auf den Winter weniger auf dem Sommer.

00:36:07: Also ihr werdet das passieren.

00:36:11: Wir müssen jetzt abwarten, das war eine aufsehenerregende holländische Studie und es passiert gerade.

00:36:17: Gerade jetzt wird überall fieberhaft die Wollendes bestätigen und wird da sehr stark gerechnet.

00:36:22: Und diese Umweltspumpe überhaupt gegangen?

00:36:24: Die Atlantische, wo der Golfsturm ja nur ein Teil davon ist oder?

00:36:27: Ja, der Golfstrom muss man sich vorstellen, der geht ... Der kommt in Golf von Mexiko oder fängt das irgendwie an?

00:36:32: Da wird er vom Subdruck

00:36:33: hoch.

00:36:33: Von Mexiko gibt's überhaupt nicht

00:36:34: mehr.

00:36:34: Ach so, Entschuldigung, Golf von Amerika!

00:36:36: Ma sorry... Bein Gott, wenn der das mitkriegt, fliege ich raus oder?

00:36:40: Da muss sofort ein Tesla kaufen.

00:36:46: Der fährt eh mit Strom und da geht die Strömung durchs Subtropen hoch wird nach Norden gedrückt des Wasser und es wird aber weiter in Norden gerückt und irgendwann nennt man's mal Nordatlantikstrom weil es an den Nordatlanten erreicht hat.

00:36:57: Das ist eine Warmwasserströmmung, der über sehr salzreiches Wasser ist dass irgendwann einmal durch die Verdunstung so schwer ist, dass er zu schwer ist und in die Tiefe stürzt.

00:37:07: dann steckt quasi ein Loch und das wird vom Süden immer aufgefüllt.

00:37:09: Das ist die Pumpe, also sozusagen die Durchmischung des Ozeans, die wir brauchen.

00:37:13: ohne die steht auch das Leben im Ozean ab weil das Ozeann braucht Zirkulation.

00:37:19: Das Sauerstoff muss runter gemischt werden damit es ihr Leben gibt ja?

00:37:22: Und darum geht's und das kann durchaus schwächer werden in den letzten Jahrzehnten etwas schwäicher geworden wobei die Aufzeichnungen nicht lange so gut sind dass man wirklich sagen können ist jetzt eine normale Schwankung die sie mir schon gegeben hat.

00:37:33: Das ist der Punkt.

00:37:33: Also das ist noch so in der Schwebe, aber es ist eigentlich umso mehr Grund was gegen den Klimawandel zu tun.

00:37:38: ja weil je mehr wir diesen abschmelzenden Eismassen befeuern und das schneller oder langsamer vor sich geht, weil auch der Grönland Gletsche ist wahrscheinlich schon gekippt, kann aber auch in sechshundert Jahren abschmälzen oder vielleicht in zwei tausend sind dann auch ein Unterschied.

00:37:52: Es macht dann aus wie schwach der Goldsturm wirklich wird.

00:37:55: also das ist eigentlich wieder ein Argument etwas gegen den klimawandelsunternehmen.

00:37:59: jetzt habe ich lange

00:38:01: gebraucht aber es.

00:38:02: Also es ist auf jeden Fall gut, wenn der Golfstrom stabil bleibt.

00:38:07: Es gibt keine Verbesserung durch massive Veränderungen.

00:38:10: Nein!

00:38:11: Das ist wirklich eine Verschlechterung.

00:38:13: also wenn die Leute glauben ja dann ist der Treibersofekt eher abgesagt.

00:38:16: das Gegenteil ist der Fall.

00:38:17: wir kriegen ein furchtbares Klingel.

00:38:18: das wird extrem kontinental das heißt es wird extrem Winter trocken und aber kalt und die Sommer werden heiß und auch herdrucken.

00:38:29: Wir erleben ja davon, dass vom Atlantik immer der Tiefdruckgebiet aufgeheizt werden, die mit dem Warmwasser sozusagen sich bilden und die dann mit Vielfeuchtigkeit beladen nach Europa kommen.

00:38:38: Wenn ich das nicht mehr habe des warmem Wasser, ist das Tiefdrückgebiet, das darüber kommt wenn es überhaupt noch kommt auf jeden Fall mit weniger Wasser beladen.

00:38:45: also der konnte entweder noch trockener werden speziell im Winter.

00:38:48: Hatte

00:38:49: das deine Frage beantwortet Alex?

00:38:51: Ja

00:38:52: hat mir geholfen!

00:38:53: Also sollte so bleiben wie sie

00:38:55: Und man

00:38:55: sollte dann nicht viel herumdrehen, weil egal in welche Richtung.

00:38:58: Absolut!

00:39:03: Danke für die Frage.

00:39:05: Wir sind fast am Ende.

00:39:06: Schönen Tag noch.

00:39:07: Die letzte Frage ist eigentlich so die Ausstiegsfrage.

00:39:10: Fast so wie das Segen in der Kirche mittlerweile, die immer wieder kommt.

00:39:13: Wir beantworten sie auch immer wieder aber offensichtlich.

00:39:16: Sind Leute trotzdem beunruhigt?

00:39:17: In dem Fall, der da die Volli-Elv-Einund-Achzig fragt, ist es für die Menschheit schon zu spät?

00:39:24: Was man sagen kann, es ist spät.

00:39:26: Ob's zu spät ist, können wir nicht richtig beantworten.

00:39:30: Nur was wir beantwortet können ist wenn wir jetzt nicht die adäquaten Maßnahmen treffen dann ist das auf alle Fälle nicht mehr zu schaffen dass wir Lebensgrundlagen sichern können.

00:39:40: Das heißt, wir müssen jetzt Ärmeln aufkrempeln.

00:39:42: Jeder von uns und jede von uns tun was wir können Strukturen verändern, Entscheidungsträger dazu motivieren dass sie die richtigen Entscheidungen treffen und je mehr Macht man hat desto mehr Verantwortung hat man Und dann werden wir schauen was rauskommt.

00:39:54: Aber das was jetzt schon schlimmer geworden ist umkehren, das ist noch möglich oder das eigentlich nicht mehr möglich?

00:40:00: Man kann nur schauen dass es nicht noch schlimmer wird.

00:40:02: Ja, es ist eigentlich faszinierend zu sehen wie Ökosysteme sich auch wieder reparieren können.

00:40:06: Also da gibt's so eine regeneratives Potenzialigkeit und wir können das bei uns auch beobachten wenn man mal voll gestresst auszieht und wirklich komplett müde und dann haben wir eine Phase wo wir uns wiederholen können.

00:40:19: Das ist schon in der Natur auch angelegt In manchen Dimensionen, in manchen Bereichen.

00:40:23: Nur wird uns halt komplett überstressen derzeit.

00:40:26: Und außerdem... Es gibt halt die Kipppunkte über die wir nicht mehr zurückkommen können.

00:40:31: Aber, das heißt nicht.

00:40:33: Jetzt ist es zu spät und deswegen lassen wir's laufen wie jetzt der ZDs sondern das ist umso mehr eine Motivation jetzt die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen und das bestmögliche für uns alle rauszuholen.

00:40:46: Und das Bestmöglichee wer?

00:40:48: Für mich würde es heißen erfolgreich wirtschaften innerhalb vom Planetaren Grenzen.

00:40:51: daran glaube ich.

00:40:53: Und für dich Andreas?

00:40:57: Ich schließe mich meiner Vorrednerin an.

00:40:59: Ich wäre eine Frau Professor nicht widersprechen!

00:41:04: Das ist aber sehr abstrakt.

00:41:05: noch ganz kurz, erfolgreiches Wirtschaften innerhalb planetarer Grenzen bedeutet natürlich für alle Menschen was anderes.

00:41:10: Aber wenn man ein bisschen nachdenkt kann man leicht auf die Lösung selber kommen

00:41:14: kann man darauf kommen, für mich bedeutet es die Bedürfnisse aller zu befriedigen und trotzdem innerhalb zum Beispiel der neuen Dimensionen der Planetaren Grenzen zu bleiben.

00:41:22: Also nicht nur Klimaschutz betreiben sondern eben auch... Die Stickstoffzyklus, Phosphorzykulus zurückzufahren auf ein nachhaltiges Niveau der Ernutzung.

00:41:31: Biodiversität zu schützen und Wasserverbrauch zu reduzieren

00:41:34: usw.,

00:41:35: all diese Dimensionen im Blick zu haben und trotzdem aber die Bedürfnisse aller Menschen zu befriedigen und gutes Zusammenleben zu ermöglichen.

00:41:44: Da sind viele Fragen noch zu beantworten, wie wir unsere wirtschaftlichen Strukturen adressieren, verändern müssen.

00:41:49: Wie wir unsere Verteilungsfragen lösen.

00:41:51: Aber da gibt es Modellrechnungen, wie das schon vorstellbar ist.

00:41:55: Aber wir müssen halt rational vorgehen und alle die Ärmel aufkrempeln und dann schauen wir uns raus.

00:41:59: Das ist eine

00:41:59: gute Nachricht, SKW!

00:42:01: technisch, technologisch haben wir so gut wie alles in der Hand um das jetzt schon zu machen.

00:42:05: Da muss man nicht irgendwas erst erfinden im zwei Jahrzehnten sondern es gibt Zolles.

00:42:08: Nur wir sollten uns nicht nur auf die Technik verlassen, wir brauchen auch soziale Innovationen

00:42:14: und administrative

00:42:17: Innovationen.

00:42:18: Das kippen in den Köpfen!

00:42:19: Das war's für diesen Mal.

00:42:20: Danke vielmals!

00:42:21: Sehr geehrte Stage, ich danke Andreas Jäger für die Auskunft, dem es noch Fragen gibt, bitte an seinspassungspunktfmvat.de oder die Social-Media-Kanäle von FMVIP.

00:42:31: Die nächste Ausgabe gibt's am Montag den XXVI.

00:42:35: V., im Jahr mit Rainer Steuerer und Barbara La, bis zum nächsten mal auf FMVier, dem konklave Sender der Herzen.

00:42:55: Das war Frag Designsbusters Nummer dreiundvierzig am achtundzwanzigsten vierten zweitausendfünfundzwantzig und gleichzeitig Sciencebusters Podcast Nummer hundertvierzig.

00:43:05: Nächste Woche nehmen wir auf Radio FMV, werden Rede- und Antwortstehen Barbara Laa und Reinhard Stäurer – und wir beantworten unter anderem wird das Verfehlen von Klimazielen bald olympisch!

00:43:17: Ausstrahlungssummin war der sechsohnzwanzigsste Mai.

00:43:19: zweitausend zwanzig Zur Sciencebusters Folge onehundert und vierzig gebimpt wird es zu hören sein abkommenden Montag.

00:43:28: Überall, wo Podcasts serviert werden.

00:43:31: Als Sciencebasters Live on Stage machen wir nach wie vor – wie schon in den vergangenen Folgen – anossiert Sommerpause aber im Herbst geht's weiter!

00:43:40: Mit Weltuntergang für Fortgeschrittene.

00:43:42: Seinsbusters verkitzt.

00:43:43: alle Termine unter seinsbasters.at.

00:43:46: Mein solo-derheilige Puntigam wird bekanntlich ab zehnten November zu sehen sein, Urführung im Theatercafé in Graz, Wimpermeere ab neunzehntem November im Cabaret Niedermeyer.

00:43:58: Sternengeschichten live von und mit florenen Freistädter sind auch im Herbst unterwegs und da anderem ist er in Lübeck Hamburg führt und er fuhrt auf der Bühne zu erleben, Infos unter sternerngeschichten.live.

00:44:12: Ach Martin Moder stellt sich solo auf die Bühnen im Jahr twenty-seven zwanzig.

00:44:17: Premiere ist am neunzehnten Jänner in der Kulisse Wien mit seinem Soloabend Superintelligenz oder Sautrottel.

00:44:25: Seine Termine sind zu finden unter martinmoder.at.

00:44:30: Danke an den UniGrad und die TU Wien, die die Produktion des Podcasts unterstützen!

00:44:34: Danke fürs Kipppunkt, die nicht kippen lassen.

00:44:36: Designern nicht disastern auf den Reduktionspfad zurückfinden mit Verlusten zu rechnen beginnen aber nicht auf sie spekulieren und was man sonst noch alles mit einem Podcast anstellen kann.

00:44:45: Bis zum nächsten Mal!

00:44:46: Tschüss und habitiere.

Über diesen Podcast

Der Science Busters Podcast ist ein Podcast der Science Busters. Das trifft sich insofern sehr gut, weil der Name leicht zu merken ist.

Seit 2007 gibt es die Science Busters als Wissenschafts-Show-Projekt. Auf der Bühne, auf Radio FM4, als Bücher, als Lehrveranstaltung und TV-Sendungen. Und ab 2021 auch als Podcast. Weil fast immer mehr zu einem Thema zu sagen wäre, als im jeweiligen Format Platz hat. Nachhaltige Wissenschaftskommunikation, wenn man so will, lehrreich, unterhaltsam und durchgehend in Stereo.

In jeder Folge wird eine aktuelle Frage der Hörerschaft beantwortet, oder zwei. Und ein Thema umfassend beackert. Am Ende gibt es Tipps und Empfehlungen. Um Eigenwerbung zu vermeiden, muss immer einer die Arbeit seines Gegenüber bewerben.

Science Busters Podcast - transparent, unbestechlich, bürgernah
Tiere können der Handlung nicht folgen.

Produziert mit Unterstützung der Universität Graz und der TU-Wien

Kontakt: podcast@sciencebusters.at

von und mit Martin Puntigam, Martin Moder, Florian Freistetter

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